SV Penk
David gegen Goliath in der 1. Klasse A
Der Tabellenletzte der 1. Klasse A, SPG Oberes Mölltal, tritt heute zu Hause gegen Tabellenführer SV Penk an. Die Oberkärntner Fußball-Legende Mario Brenter, Trainer der Penker, sprach mit „KLiCK Kärnten“ über das ungleiche Mölltal-Derby.
Trainer Mario Brenter stieß im vergangenen Winter zum 1.-Klasse A‑Verein SV Penk, um die Mölltaler in die Unterliga West zu bringen. „Unser Ziel ist der Aufstieg. Aber die Meisterschaft ist sehr ausgeglichen. Deshalb wird es für uns auch sehr schwer werden. Um Meister zu werden, braucht man nämlich nicht nur Können, sondern auch das nötige Glück, um von Verletzungen verschont zu bleiben“, erklärt Brenter im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.
Der Teamgeist
Die Penker holten bisher in acht Spielen 19 von 24 möglichen Punkten. Nur gegen Mitfavoriten SK Kirchbach gab es eine Nullmeldung. „Wir haben einen unglaublichen Teamspirit. Die Mischung zwischen erfahrenen und jungen Spielern stimmt bei uns. Dreimal in der Woche wird trainiert und dabei sind immer mindestens 16 Spieler auf dem Platz“, freut sich der Trainer.
Heimische Spieler
Beim SV Penk gibt es keinen einzigen Legionär. Sämtliche Spieler kommen aus Penk und aus der Umgebung. Außerdem hat die Mannschaft einen Altersdurchschnitt von lediglich 22 Jahren. Kapitän Martin Kummer (35) ist mit 600 Spielen für den SV Penk ein Vorzeige-Spieler und ein Vorbild für die Jungen. „Er steht wie die gesamte Familie Kummer zu hundert Prozent hinter dem Verein. Er ist meine rechte Hand auf dem Platz“, sagt Brenter. Mit Florian und Sebastian Fuchs, Sandro Lederer und Dominik Eder gibt es auch vielversprechende Talente in der Mannschaft. „Besonders loben will ich die Spieler, die im Moment nicht eingesetzt werden, aber dennoch voll hinter der Mannschaft stehen“, schildert Brenter.
Das Mölltal-Derby
Am heutigen Freitag (17. September 2021) kommt es auf dem Sportplatz in Rangersdorf um 19 Uhr zum Duell des Tabellenletzten SPG Oberes Mölltal gegen den Tabellenführer SV Penk. Ein Duell, das ungleicher nicht sein kann: Penk verfügt über 19 Punkte, Oberes Mölltal hat hingegen null Punkte. Lediglich das Torverhältnis ist gleich, allerdings nur von den Zahlen her: Penk erzielte bisher 30 Tore und erhielt nur neun, SPG Oberes Mölltal bekam 30 Tore und schoss nur neun. Ist heute deshalb eine Torlawine zu erwarten? „Nein, damit kann man nie rechnen. Gegen einen Nachzügler ist es viel schwerer zu spielen als gegen einen unmittelbaren Konkurrenten. Die Erwartungshaltung der Besucher ist sehr groß, deshalb wird es ein ganz schweres Spiel. Dem Gegner steht das Wasser bis zum Hals und sie wollen unbedingt den ersten Punkt erobern. Wir wären mit einem 1:0‑Sieg zufrieden“, gesteht Brenter.
Das Motto des Trainers lautet: „Gib dein Bestes! Das habe ich in meiner aktiven Zeit gemacht und das erwarte ich auch von meinen Spielern.“

