Unwetter

EU-Geld nach Unwet­ter­schä­den in Kärn­ten

Von den 5,19 Millionen Euro fließen rund 3,14 Millionen nach Kärnten. Ein Anteil von etwas mehr als einer Million an direkter Förderung durch den EU-Solidaritätsfonds wurde in der zweiten Jahreshälfte 2025 in Aussicht gestellt.

EU-Geld nach Unwet­ter­schä­den in Kärn­tenLandeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Daniel Fellner informieren darüber, dass laut rund 3,14 Millionen Euro nach Kärnten fließen.

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Mit Stür­men und Nie­der­schlä­gen sorg­te das Tief Zacha­ri­as im August 2023 für Über­schwem­mun­gen, Erd­rut­sche und Muren­ab­gän­ge in meh­re­ren Tei­len Euro­pas. In Öster­reich waren vor allem Kärn­ten und die Stei­er­mark, aber auch Salz­burg betrof­fen. Für die Besei­ti­gung der Schä­den an Bun­des- und Lan­des­ein­rich­tun­gen fließt mit ins­ge­samt 5,19 Mil­lio­nen Euro auch Geld aus dem Soli­da­ri­täts­fonds der EU.

3, 14 Mil­lio­nen Euro für Kärn­ten

„Das Tief hat enor­me Schä­den an pri­va­tem und öffent­li­chem Gut ange­rich­tet. Sol­che Kata­stro­phen kann man nur in star­ker Gemein­sam­keit, in Soli­da­ri­tät, bewäl­ti­gen. In Kärn­ten haben wir die­sen Zusam­men­halt, die­ses abge­stimm­te Zusam­men­wir­ken aller Kräf­te. Wie der Soli­da­ri­täts­fonds und unzäh­li­ge wich­ti­ge EU-Pro­jek­te bewei­sen, besteht die­se Soli­da­ri­tät aber auch in der Euro­päi­schen Uni­on“, betont Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser.

Er infor­miert dar­über, dass laut Ver­tei­lungs­schlüs­sel von den ins­ge­samt 5,19 Mil­lio­nen Euro rund 3,14 Mil­lio­nen nach Kärn­ten, rund 1,95 Mil­lio­nen in die Stei­er­mark und etwas über 106.000 Euro nach Salz­burg gehen. Auf Basis des geschätz­ten Scha­dens­vo­lu­mens wur­de Kärn­ten für die Wie­der­her­stel­lung und Instand­set­zung von Lan­des­ein­rich­tun­gen ein Anteil von etwas mehr als einer Mil­li­on Euro an direk­ter För­de­rung durch den EU-Soli­da­ri­täts­fonds in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2025 in Aus­sicht gestellt.

Soli­da­ri­sche Gemein­schaft

Lan­des­rat Dani­el Fell­ner bedankt sich bei den Ein­satz­kräf­ten, die auch im Kata­stro­phen­fall 2023 Mut und Aus­dau­er bewie­sen. „Das sind Ein­sät­ze, die an die Gren­zen der Belast­bar­keit füh­ren, dafür gebührt höchs­ter Respekt. Lei­der sind die Aus­wir­kun­gen sol­cher Kata­stro­phen ver­hee­rend“, meint Fell­ner. Die Mit­tel aus dem Soli­da­ri­täts­fonds ste­hen sinn­bild­lich für die soli­da­ri­sche Gemein­schaft der Euro­päi­schen Uni­on.

08.03.2025 19:00 - Update am: 30.10.2025 08:31
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EU-Geld nach Unwet­ter­schä­den in Kärn­tenLandeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Daniel Fellner informieren darüber, dass laut rund 3,14 Millionen Euro nach Kärnten fließen.

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