Gmünd
Am Weg zur kinderfreundlichen Gemeinde
Ziel ist es, Gmünd nicht nur als familienfreundliche Gemeinde, sondern auch als "Kinderfreundliche Gemeinde" gemäß den UNICEF-Kriterien weiterhin zu stärken und Maßnahmen zu entwickeln, die das Zusammenleben aller Generationen fördern. (Teil 1/2)
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Am 17. September 2024 fand im Sitzungssaal des Gemeinderates der Auftakt zur Rezertifizierung der familienfreundlichen Gemeinde statt. Bei dieser Veranstaltung versammelten sich Vertreter der lokalen Bildungseinrichtungen und der Gemeindeverwaltung, um die Weichen für eine weiterhin familienfreundliche Zukunft zu stellen. Ein zentrales Ziel des Prozesses ist die Erlangung des UNICEF-Zusatzzertifikats “Kinderfreundliche Gemeinde”, das Gmünds Engagement für die Rechte und das Wohlergehen von Kindern hervorhebt.
Vertreter aus der Gemeinde
Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter der Volksschule (Direktor Gerald Fellner), der Mittelschule (Direktor Michael Persterer und Herbert Wöber) sowie des Kindergartenzentrums Fischertratten (Ines Eigner und Sabrina Oberegger). Auch die Elternvertreter (Anna Niklaus), Vertreter der Gemeinde (Benno Wassermann und Sylvia Petschar), Seniorenvertreter (Robert Striedinger) sowie die beiden Vizebürgermeister Claus Faller und Philipp Schober nahmen an der Sitzung teil. Zusätzlich waren je eine Vertreterin von FamiliJa (Geschäftsführerin Ursula Blunder) und Dorfservice (Martina Wirnsberger) anwesend, welche die Bemühungen zur Unterstützung von Familien in der Region tatkräftig begleiten.
Beantragung des UNICEF-Zusatzzertifikats
Der Prozess der Rezertifizierung ist ein wichtiger Schritt für die Künstlerstadt Gmünd, um das bereits erfolgreich implementierte Konzept der familienfreundlichen Gemeinde weiter auszubauen und zu verbessern. Gleichzeitig soll durch die Beantragung des UNICEF-Zusatzzertifikats “Kinderfreundliche Gemeinde” die besondere Berücksichtigung der Bedürfnisse und Rechte von Kindern im öffentlichen Raum und in der Gemeindepolitik unterstrichen werden. Ziel ist es, Maßnahmen zu evaluieren, neue Ideen zu entwickeln und innovative Ansätze zur Förderung von Familien- und Kinderfreundlichkeit in allen Lebensbereichen zu integrieren.
Große Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung
Die Veranstaltung diente als Auftakt, um gemeinsam über bereits umgesetzte Initiativen zu sprechen, aber auch neue Herausforderungen und Chancen zu identifizieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Institutionen und Organisationen möchte die Künstlerstadt Gmünd sicherstellen, dass sie auch in Zukunft ein attraktiver Lebensraum für Familien und besonders für Kinder bleibt und die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigt werden.
Besonders erfreulich war die positive Stimmung unter den Teilnehmern, die ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an diesem Prozess deutlich machten. Die Vertreter der Schulen, des Kindergartenzentrums und der sozialen Dienste betonten, wie wichtig eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen sei, um den Kindern und Familien bestmögliche Unterstützung und Lebensqualität zu bieten.
Die beiden Vizebürgermeister Claus Faller und Philipp Schober bedankten sich in ihren Ansprachen bei allen Anwesenden für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, den Weg zur Rezertifizierung mitzugestalten. Sie hoben hervor, wie wichtig es sei, dass alle Akteure an einem Strang ziehen, um Gmünd auch in Zukunft als Vorzeigegemeinde in Sachen Familien- und Kinderfreundlichkeit zu positionieren.
Zusammenleben fördern
Mit der Auftaktveranstaltung hat Gmünd den ersten Schritt zur Rezertifizierung erfolgreich gemeistert und ist nun bereit, gemeinsam mit allen Beteiligten in die nächste Phase des Prozesses einzutreten. Ziel ist es, Gmünd nicht nur als familienfreundliche Gemeinde, sondern auch als “Kinderfreundliche Gemeinde” gemäß den UNICEF-Kriterien weiterhin zu stärken und innovative Maßnahmen zu entwickeln, die das Zusammenleben aller Generationen in der Künstlerstadt fördern.
Die Stadtgemeinde Gmünd führte seit dem Auftakt weitere Workshops durch. Morgen (30. März, 11 Uhr) gibt es den zweiten Teil von “Am Weg zur kinderfreundlichen Gemeinde”.

