Kärnten wird zum digitalen Vorzeigebundesland: Beim ersten offiziellen Besuch des neuen Staatssekretärs für Digitalisierung, Alexander Pröll, zeigte Landeshauptmann Peter Kaiser, wie der digitale Wandel aktiv und menschenorientiert gestaltet werden kann.
KärntenGPT als KI-Vorzeigemodell im Landesdienst
Im Zentrum des Treffens stand das Projekt „KärntenGPT“ – eine eigens für den Kärntner Landesdienst entwickelte Künstliche Intelligenz. Landes-CDO Christian Inzko demonstrierte dem Staatssekretär die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der KI, die bereits von über 1.000 Landesbediensteten genutzt wird. Über 32.000 Anfragen wurden bislang gestellt, über 5.400 Konversationen geführt und mehr als 1.100 Dateien hochgeladen.
Digitalisierung mit Verantwortung und Nutzen
„Digitalisierung muss den Menschen dienen“, betonte Kaiser. Die KI unterstützt Verwaltungsmitarbeiter:innen, vereinfacht Abläufe und verbessert die Kommunikation mit der Bevölkerung – unter strenger Einhaltung von Datenschutz und ethischen Standards.
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Pröll lobt Kärntner Innovationsgeist
Staatssekretär Pröll zeigte sich beeindruckt: Kärnten denke Digitalisierung ganzheitlich und innovativ. „Hier wird nicht nur Akten-Digitalisierung betrieben, sondern echter Mehrwert geschaffen – das ist die Richtung, in die auch der Bund gehen will.“
Gemeinsam für ein digitales Österreich
Kaiser sagte dem Staatssekretär volle Unterstützung zu: „Nur gemeinsam können Bund, Länder und Gemeinden Österreich digital fit für die Zukunft machen.“ Kärnten sei bereit, als Modellregion mit gutem Beispiel voranzugehen.