Brückl

aut­ArK fei­ert 20 Jah­re

20 Jahre gelebte Chancengleichheit: autArK feiert wegweisende Erfolgsgeschichte - vom Pionierprojekt zur Zukunftsstrategie – wie Kärnten Barrieren abbaut und Perspektiven schafft.

aut­ArK fei­ert 20 Jah­re 20 Jahre Chancengleichheit bei autArK: Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, autArK-Bewohnerin Laura Petritz, autArK-Lehrling Sammy Wiedmann, Landesrätin Beate Prettner und autArK-Geschäftsführer Andreas Jesse (von links).

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In der aut­Ar­Ka­de­mie in Brückl wur­de am Don­ners­tag ein beson­de­res Jubi­lä­um gefei­ert: 20 Jah­re Chan­cen­gleich­heit durch die Arbeit von aut­ArK. Mit dabei: Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig, Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner, aut­ArK-Geschäfts­füh­rer Andre­as Jes­se und zahl­rei­che Betrof­fe­ne und Unter­stüt­zer. Das Ziel bleibt klar: Men­schen mit Behin­de­rung ein selbst­be­stimm­tes Leben ermög­li­chen – und das kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckeln.

Der Wan­del begann 2005

Mit der Tren­nung von Arbeit und Woh­nen setz­te aut­ArK einen Para­dig­men­wech­sel in Gang. Statt abge­schot­te­ter Heim­struk­tu­ren ent­stan­den all­tags­taug­li­che, inklu­si­ve Ange­bo­te – von betreu­tem Woh­nen über Tages­zen­tren bis zu Aus­bil­dungs­plät­zen. Was damals skep­tisch beäugt wur­de, gilt heu­te als Stan­dard in Kärn­ten.

Erfolgs­mo­dell Aus­bil­dung

Ein Mei­len­stein: das „Pilot­pro­jekt Leh­re“, das Jugend­li­chen mit Behin­de­rung eine ech­te Berufs­aus­bil­dung samt Lehr­lings­ent­schä­di­gung und Sozi­al­ver­si­che­rung bie­tet. Aktu­ell wer­den bei aut­ArK 135 Per­so­nen qua­li­fi­ziert. Das Erfolgs­mo­dell wird nun auf bis zu 20 Plät­ze erwei­tert.

Selbst­be­stimmt leben, statt ver­wahrt wer­den

Mit zehn Wohn­ver­bün­den im gan­zen Land, mobi­len Ange­bo­ten und bedarfs­ori­en­tier­ter Beglei­tung ver­folgt aut­ArK das Prin­zip „Woh­nen mit­ten in der Gesell­schaft“. Der­zeit leben 123 Men­schen in betreu­ten Wohn­ein­hei­ten, 31 wei­te­re wer­den indi­vi­du­ell beglei­tet.

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Zukunfts­stra­te­gie steht

Bis 2027 sol­len gemein­sam mit dem Land Kärn­ten 123 neue Wohn- und Beschäf­ti­gungs­plät­ze sowie 164 soge­nann­te Umschich­tungs­plät­ze ent­ste­hen – ein wei­te­rer Schritt zur De-Insti­tu­tio­na­li­sie­rung und Inklu­si­on.

Ziel bleibt Chan­cen­gleich­heit

aut­ArK und das Land Kärn­ten wol­len auch in Zukunft an einem Strang zie­hen, um Men­schen mit Behin­de­rung nicht nur zu beglei­ten, son­dern ihnen ech­te Per­spek­ti­ven zu eröff­nen. Die Visi­on von damals ist längst geleb­te Rea­li­tät – und wird wei­ter wach­sen.

11.04.2025 12:01
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aut­ArK fei­ert 20 Jah­re 20 Jahre Chancengleichheit bei autArK: Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, autArK-Bewohnerin Laura Petritz, autArK-Lehrling Sammy Wiedmann, Landesrätin Beate Prettner und autArK-Geschäftsführer Andreas Jesse (von links).

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