Bundesliga
Violetten fordern „Rotjacken“ heraus
Die Austria hält nur mit einem Punkt vor dem GAK. "Jedem ist klar, dass eine 180-Grad-Wendung her muss“, blickt Christopher Wernitznig auf das Match voraus.
Klagenfurts Keanan Bennetts im Zweikampf mit dem Grazer Jacob Michael Italiano.© skaustriaklagenfurt.at/QSpictures
Der Tanz auf der Rasierklinge geht in die nächste Runde. Nach dem Erfolg in Hartberg (3:2) sowie den Niederlagen gegen Altach (2:3) und in Tirol (3:5) ist die Austria Klagenfurt „mittendrin im Zirkus“, wie Chefcoach Peter Pacult den Kampf um den Klassenerhalt bezeichnet.
Einen Punkt vor GAK
„Wir haben das Zeug und sind guten Mutes, dass wir den GAK vor eigenem Publikum schlagen können. Es klingt immer so einfach, aber dafür müssen wir die Tugenden auf den Platz bringen, die nötig sind, um solche engen Spiele für sich entscheiden zu können“, fordert Pacult.
Die Waidmannsdorfer hatten einen Auftakt nach Maß erwischt, mit dem Dreier in Hartberg kletterten sie auf Rang acht, hatten das Europacup-Playoff fest im Visier. Es folgten jedoch zwei enttäuschende Auftritte, eine Reihe von Eigenfehlern führten zu Pleiten in den Duellen mit Altach und der WSG. Nun hält die Austria auf Rang zehn, nur einen Punkt vor dem GAK.
“In allen Belangen zu wenig”
„Was wir in den beiden Partien zuletzt abgeliefert haben, war einfach in allen Belangen zu wenig. Wir haben das analysiert und aufgearbeitet, jedem ist klar, dass eine 180-Grad-Wendung her muss“, blickt Christopher Wernitznig auf das Match voraus. Die Bilanz spricht für das Pacult-Team, die beiden Aufeinandertreffen im bisherigen Verlauf der Saison entschied man für sich. Ende September 2024 wurde Jannik Robatsch mit seinem Tor in der Steiermark zum Matchwinner, im Februar trafen Wernitznig, Dikeni Salifou und Ben Bobzien beim 4:2‑Sieg.
Im Vergleich zum Gastspiel in Innsbruck hat sich die personelle Situation verbessert: Mit Martin Hinteregger, der einen Infekt auskuriert hat, sowie Mittelfeld-Antreiber Salifou und Top-Scorer Bobzien stehen drei Leistungsträger für alle Mannschaftsteile wieder zur Verfügung.



