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Villach verbannt Kunststoff-Geschirr von öffentlichem Grund
Der Nachhaltigkeitsausschuss der Stadt Villach segnete das Projekt „Plastik raus“ einstimmig ab. „Demnach wollen wir kein Einweg-Kunststoffgeschirr mehr bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum haben“, betonten Bürgermeister Günther Albel und Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner.
© Oskar Höher
Die Stadt Villach verfolgt die Philosophie „villach:grenzenlos grün“. Diese ist nun um eine markante Facette reicher. „Wir haben im zuständigen Ausschuss einstimmig beschlossen, dass wir einen entscheidenden Schritt in Sachen Klima- und Umweltschutz weiter gehen als bisher und künftig Einweg-Plastikgeschirr und ‑besteck bei Veranstaltungen im öffentlichem Raum nicht mehr haben wollen“, sagt Bürgermeister Günther Albel.
Müll vermeiden oder einsparen
Das bedeutet: Bei Zusammenkünften auf öffentlichem Gut und auf Privatgrund der Stadt Villach soll es daher kein Wegwerfgeschirr mehr geben. „Bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel dem Villacher Kirchtag können wir mit dieser weitsichtigen, umweltfreundlichen Maßnahme viele Tonnen an Müll vermeiden oder einsparen“, freut sich auch Vizebürgermeisterin und Nachhaltigkeitsreferentin Irene Hochstetter-Lackner.
Nachhaltige Stadt
Bürgermeister Albel und sie motivieren auch Veranstalter, mit Hilfe der Aktion „Plastik raus!“ einen wichtigen Beitrag zur grünen und nachhaltigen Stadt zu leisten. „Wir haben die Richtlinie vor zwei Jahren einstimmig im Gemeinderat beschlossen. Sie regelt sehr gut, wie wir Nachhaltigkeit in unserer Stadt leben“, erinnert Hochstetter-Lackner. Das Ziel ist es, Alternativen wie das Geschirrmobil oder auch andere kreative, umweltfreundliche Lösungen statt Wegwerfgeschirr einzusetzen.
Die aktuell beschlossene „Plastik raus“-Regelung ist eine von etlichen anderen Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit. „Als Stadt gehen wir als gutes Vorbild voran. Bei eigenen Veranstaltungen gibt es bereits seit dem Jahr 2019 kein Plastikgeschirr mehr“, betont Hochstetter-Lackner.