Bundesliga

Die Aus­tria trennt sich von Peter Pacult

Die Austria hat personelle Konsequenzen aus der Talfahrt gezogen und Trainer Peter Pacult mit sofortiger Wirkung freigestellt - und gab den Namen des neuen Trainers bekannt.

Die Aus­tria trennt sich von Peter Pacult Der Aufschwung der Violetten seit Jänner 2021 wird immer mit dem Namen Peter Pacult in Verbindung stehen.

© f.pessentheiner

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Die Ent­schei­dung traf das Füh­rungs­gre­mi­um am Tag nach der kla­ren Nie­der­la­ge beim LASK (0:6) und dem damit ver­bun­de­nen Absturz auf den vor­letz­ten Platz in der Tabel­le. Neu­er Chef­coach ist Cars­ten Jan­cker, der neben dem bis­he­ri­gen „Co“ Mar­tin Lass­nig von Rolf Lan­derl assis­tiert und mor­gen erst­mals mit den Vio­let­ten im Sport­park am Platz ste­hen wird.

Jede Men­ge Erfah­rung

Mit Cars­ten Jan­cker über­nimmt ein frü­he­rer Welt­klas­se­spie­ler das Kom­man­do. Der 50-Jäh­ri­ge gewann mit dem FC Bay­ern Mün­chen den Welt­po­kal, die Cham­pi­ons League, vier­mal die Meis­ter­schaft und zwei­mal den Cup, hol­te mit dem SK Rapid auch in Öster­reich den Titel und wur­de Vize-Welt­meis­ter mit Deutsch­land. Als Trai­ner fei­er­te der eins­ti­ge Mit­tel­stür­mer mit dem SV Horn sowie mit dem DSV Leo­ben den Auf­stieg in die 2. Liga.

Selbst­ver­trau­en stär­ken

„Ich habe den nöti­gen Respekt vor die­ser Auf­ga­be, freue mich aber auch rie­sig dar­auf und bin stolz, dass mir die Ver­ant­wort­li­chen der Aus­tria Kla­gen­furt in die­ser her­aus­for­dern­den Pha­se ihr Ver­trau­en schen­ken”, sagt Jan­cker. Für ihn gehe es dar­um, den Spie­lern wie­der das nöti­ge Selbst­ver­trau­en und den Glau­ben an die eige­ne Stär­ke zu ver­mit­teln. Ins­be­son­de­re in der Play­off-Run­de zeig­te die Leis­tungs­kur­ve nach unten. Auf den Sieg beim TSV Hart­berg (3:2) folg­ten vier Nie­der­la­gen und ein Remis mit 9:20 Toren. Der Nega­tiv­trend deu­te­te sich aber schon mit Beginn der zwei­ten Hälf­te des Grund­durch­gangs an: Seit­her gewan­nen die Waid­manns­dor­fer ledig­lich drei von 17 Spie­len, schrie­ben 13 Punk­te an.

“Nacht dar­über geschla­fen”

„Wir haben die Situa­ti­on mit der not­wen­di­gen Ruhe ana­ly­siert, die Argu­men­te aus­ge­tauscht und nach der Demon­ta­ge in Linz eine Nacht dar­über geschla­fen. Die Art und Wei­se, wie wir uns dort, aber auch zuvor schon bei der WSG Tirol und im Heim­spiel gegen den LASK prä­sen­tiert haben, hat den Aus­schlag gege­ben“, betont Gün­ther Goren­zel.

Den­noch: Der Auf­schwung der Vio­let­ten seit Jän­ner 2021 wird immer mit dem Namen Peter Pacult in Ver­bin­dung ste­hen. Der frü­he­re Natio­nal­spie­ler und Meis­ter­coach des SK Rapid führ­te die Aus­tria aus der 2. Liga über die Rele­ga­ti­on ins Ober­haus. Dort gelang ihm mit sei­nem Team direkt His­to­ri­sches, als ers­ter Neu­ling qua­li­fi­zier­te sich die Aus­tria für die Top 6 und wie­der­hol­te die­sen Erfolg auch in den bei­den dar­auf­fol­gen­den Seri­en.

27.04.2025 15:20 - Update am: 27.04.2025 15:28
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Die Aus­tria trennt sich von Peter Pacult Der Aufschwung der Violetten seit Jänner 2021 wird immer mit dem Namen Peter Pacult in Verbindung stehen.

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