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Kärntner Projekt im Finale des Regiostar-Awards der EU

Umwelt- und Naturschutz kennen keine Grenzen. Das Kärntner Projekt „Emotionway“ ist im Finale des Regiostar-Awards der EU. Landeshauptmann Peter Kaiser ruft zum Abstimmen auf.

Kärntner Projekt im Finale des Regiostar-Awards der EULandeshauptmann Peter Kaiser gratuliert den Initiatoren des Kärntner EU-Projekts zum Finalplatz und sieht Kärntens Weg im Umwelt- und Naturschutz bestätigt.

© Büro LH Kaiser

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Emotionway“ ist ein grenzüberschreitendes „grünes“ EU-Mobilitätsprojekt mit Kärntner Beteiligung. Es wurde unter die fünf Finalisten des Regiostar-Awards in der Kategorie des Jahres („Stärkung der grünen Mobilität in den Regionen – europäisches Jahr der Eisenbahn 2021“) gewählt. Gekürt wird der Sieger per Online-Abstimmung. Landeshauptmann Peter Kaiser lädt zum Abstimmen ein. „Um diesem herausragenden grenzüberschreitenden Projekt vielleicht tatsächlich zum Sieg und Kärnten mit seinen Bemühungen für nachhaltige, enkelverantwortliche Maßnahmen damit zu noch breiterer Bekanntheit zu verhelfen“, begründet Kaiser.

Fahrrad-Touristen und Wanderer

Der Landeshauptmann gratuliert den Projekt-Initiatoren zum Finalplatz und sieht Kärntens Weg bestätigt: „Umwelt- und Naturschutz kennen keine Grenzen. Wir müssen Initiativen setzen, die nah an der Bevölkerung sind und die über die Grenzen hinaus wirken.“ Mit dem grenzüberschreitenden Mobilitätsnetz, das Wanderwege, Fahrrad, Bus- und Zugverkehr auch in Verbindung miteinander stärkt und das Bewusstsein für die grüne Mobilität forciert, ist Kärnten, so Kaiser, beispielgebend für andere Regionen in Europa.

Grenzüberschreitendes Rad- und Wanderwegenetz

Im Rahmen des Projekts „Emotionway“ wurde ein grenzüberschreitendes Ostalpen-Radwegnetz eingerichtet, ein nachhaltiges Mobilitätsnetz an der Grenze zwischen Italien und Österreich. Im Fokus steht das Verbinden des Netzes von Rad- und Wanderwegen mit dem Bahnnetz und dem öffentlichen Personennahverkehr von Friaul-Julisch-Venetien, Veneto, Kärnten und der autonomen Provinz Bozen. „Mit dem Projekt soll der Zugang zur Natur, zu Natur- und Kulturstätten für Fahrrad-Touristen und Wanderer verbessert werden. Das Ziel ist es, ein grenzüberschreitendes Rad- und Wanderwegenetz aufzubauen und die grenzüberschreitenden Angebote für Rad und Bus sowie Rad und Zug zu verbessern“, schildert Kaiser. Damit wird auch das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz gestärkt.

 

Wissenswert

„Regiostars“ ist ein Wettbewerb, den die Generaldirektion für Regional- und Stadtpolitik der Europäischen Kommission jährlich organisiert, um europäische Projekte auszuzeichnen, die sich durch neue Ansätze in der Regionalentwicklung hervortun. Mit der Auszeichnung werden die Projekte sichtbar und sind beispielgebend für Regionen in ganz Europa. Heuer wurden 214 Projekte aus ganz Europa eingereicht.

21.09.2021 16:20 - Update am: 21.09.2021 15:38
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Kärntner Projekt im Finale des Regiostar-Awards der EULandeshauptmann Peter Kaiser gratuliert den Initiatoren des Kärntner EU-Projekts zum Finalplatz und sieht Kärntens Weg im Umwelt- und Naturschutz bestätigt.

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