Politik
Kärnten auf Antrittsbesuch in Wien
Die Kärntner Landesregierung wirbt in Wien weiter für Kärntner Anliegen. Dazu gehört ebenso die Wörthersee-Trasse, die nach wie vor gefordert werde.
© Bundeskanzleramt
Der Antrittsbesuch der Kärntner Landesregierung bei der Bundesregierung in Wien wurden u. a. auch für Forderung Kärntens zum Bau einer eigenen Güterbahntrasse der ÖBB für den Zentralraum genutzt. Seit vielen Jahren fordert die Kärntner Landesregierung vom Bund und von den Österreichischen Bundesbahnen eine eigene Güterbahntrasse für den Zentralraumes. Im Ministerium zeigte man sich diplomatisch, die ÖBB bleiben bei ihrem Nein.
Forderung bleibt weiter aktuell
Hingenommen hat man seitens der Kärntner Verantwortlichen das vermeintliche endgültige Nein zu diesem Milliardenprojekt aber weiterhin nicht. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat die Forderung beim Antrittsbesuch bei Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wieder auf den Tisch gelegt. „Wir verweisen auf mittlerweile acht Jahre einstimmige Beschlüsse und Resolutionen, in denen wir die Bedeutung der Wörtherseetrasse in den Mittelpunkt rücken. Wir wollen, dass der Schutz der Bevölkerung absolute Wichtigkeit und Bedeutung hat“, sagte Kaiser.
