Sunglasses & Peonies

Ein Blog für die schö­nen Din­ge des Lebens

Seit über fünf Jahren ist die Klagenfurterin Bianca Grubelnik mit ihrem Blog „Sunglasses & Peonies“ erfolgreich. Mit uns sprach sie über ihr Leben als Bloggerin, weitere Standbeine und über Kritik.

Bianca Grubelnik Mit Instagram fing alles an, nun ist Bianca schon seit über fünf Jahren mit ihrem Blog "Sunglasses & Peonies" erfolgreich.

© Alice Holzfeind Photography

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Man kennt sie für ihren Blog „Sun­glas­ses & Peo­nies“: Bian­ca Gru­bel­nik. Die Kla­gen­fur­te­rin mag ein­fach die schö­nen Din­ge des Lebens – und dazu gehö­ren für sie vor allem Son­nen­bril­len und Pfingst­ro­sen. Mit KLiCK Kärn­ten sprach sie über ihr Dasein als Blog­ge­rin.

KLiCK Kärn­ten: Wie hat das mit dem Blog­gen bei Dir begon­nen?

Bian­ca: Das ist tat­säch­lich schon eini­ge Jah­re her. Ange­fan­gen hat damals alles mit der App Insta­gram. Ich habe mei­ne Out­fits geteilt und das Feed­back war immer super lieb. Dann kamen die ers­ten Blog­ger in Deutsch­land und ich leg­te mir eine Kame­ra zu. Tada­aa! 2016 ging dann auch schon mein Blog „Sun­glas­ses & Peo­nies“ online. Und das ist nun ein­fach schon über fünf Jah­re her …

Es hat sich bei Dir neben dem Blog­gen ja noch vie­les erge­ben. Die Erzäh­le­rei, der Süd­park…

Oh ja, es haben sich mit dem Blog­gen eini­ge Türen geöff­net. Ich ver­öf­fent­li­che seit über fünf Jah­ren regel­mä­ßig Blog-Bei­trä­ge und habe zusätz­lich auch noch mei­nen Insta­gram-Account auf­ge­baut. Seit über drei Jah­ren gibt es kei­nen ein­zi­gen Tag ohne einer Insta­gram-Sto­ry von mir. Nach eini­gen Jah­ren hat sich die gan­ze har­te Arbeit dann auch echt bezahlt gemacht. Es kam vor drei Jah­ren eine tol­le Anfra­ge vom Shop­ping-Cen­ter Süd­park (in dem ich übri­gens davor acht Jah­re in einem Shop gear­bei­tet habe). Daher war die Freu­de natür­lich auch dem­entspre­chend groß. Nun darf ich schon das drit­te Jahr in Fol­ge die Süd­park-Blog­ge­rin sein.

Für mei­nen pro­fes­sio­nel­len Auf­tritt am Blog war ich schon lan­ge auf der Suche nach einer tol­len Foto­gra­fin und da kam Ali­ce Holz­feind (www.aliceholzfeind.com) vor drei Jah­ren in mein Leben. Seit die­sem Moment ist sie die foto­gra­fi­sche See­le mei­nes Blogs. Immer mehr Pro­jek­te haben sich gemein­sam erge­ben. Dann haben wir auch noch Anja Auer, unse­re gra­fi­sche See­le der Agen­tur, ken­nen­ge­lernt und dann kam die Idee eines gemein­sa­men Auf­tritts nach außen hin:  die Erzäh­le­rei. Seit 2019 tre­ten wir nun gemein­sam als Media Agen­tur auf.

Gibt es anste­hen­de Pro­jek­te, die Du schon ver­ra­ten kannst?

Viel­leicht jetzt kein Pro­jekt für einen Kun­den, aber ein abso­lu­tes Her­zens­pro­jekt für uns als die Erzäh­le­rei: Wir gehen den nächs­ten Schritt und zie­hen ganz bald in ein Büro … Pssst…

Du stellst bei Dei­nem Blog Kärn­ten in den Fokus. Ist es Dei­ner Mei­nung nach schwie­ri­ger, als Blog­ge­rin in einer eher klei­nen Stadt wahr­ge­nom­men zu wer­den – wenn man es z. B. mit Wien ver­glei­chen wür­de?

Ich wür­de eher sagen leich­ter. In Kärn­ten gibt es wirk­lich nur weni­ge Blog­ger, die regel­mä­ßig und pro­fes­sio­nell blog­gen. Daher wird man hier defi­ni­tiv schnel­ler wahr­ge­nom­men als in einer Stadt wie Wien, wo es wirk­lich hun­der­te Blog­ger gibt.

Was aber defi­ni­tiv schwie­ri­ger war: Man muss sich in einer Stadt wie Kla­gen­furt erst mal bewei­sen. Am Anfang kam hier schon mal die eine oder ande­re Kri­tik gegen mei­ne Per­son. Aber das ist Kla­gen­furt!

Man muss sich in einer Stadt wie Kla­gen­furt erst mal bewei­sen.

Bian­ca Gru­bel­nik

Blog­ge­rin

Holst Du Dir bei ande­ren Blogs Inspi­ra­ti­on? Wenn ja, bei wel­chen?

Oh ja, natür­lich. Es hat alles auch genau so begon­nen. Die ers­te Blog­ge­rin, die mich wahn­sin­nig inspi­riert hat, war Lui­sa Lion. Mit ihr hat für mich alles begon­nen. Heu­te sind es Blog­ge­rin­nen wie Vicky Hei­ler, Pie­ces of Mari­po­sa, Who­is­moc­ca, Kamiem­pire und eigent­lich all unse­re “Blog your Style”-Mädels. Blogs, die ein­fach einen Mehr­wert bie­ten. Mit tol­len Out­fit-Ins­pos, Rezep­ten, Inte­ri­or-Tipps u.v.m.

Wie stehst Du zu der Kri­tik, Blog­ger wäre kein rich­ti­ger Beruf?

Ich kann die­se Meinung/Kritik teil­wei­se echt ver­ste­hen. Man sieht in den meis­ten Fäl­len nur weni­ge Minu­ten von unse­rem All­tag, weil alles ande­re ein­fach nicht her­zeig­bar ist: Ange­bo­te, Rech­nun­gen und Reportings schrei­ben, Fotos pro­du­zie­ren und bear­bei­ten, Kon­zep­te für Kun­den erstel­len, Mails, Buch­hal­tung und ein­fach so vie­les mehr. Wir zei­gen dann ein­fach nur zehn Pro­zent vom All­tag und dann kann man schon mal schnell den­ken, dass wir Pake­te aus­pa­cken, uns für ein Foto schmin­ken und all­ge­mein nur eine Stun­de am Tag arbei­ten. Ganz ehr­lich: Ich weiß, was ich täg­lich leis­te, und kei­ner die­ser Men­schen muss mei­ne Fix­kos­ten und Steu­ern bezah­len – das bin noch immer ich.

Wel­che The­men machen Dir beim Blog­gen am meis­ten Spaß?

Zum Glück hast Du nach The­men gefragt und nicht nach einem The­ma. Ich könn­te mich hier näm­lich nicht ent­schei­den. Es sind die Rei­se­be­rich­te (die momen­tan gera­de ja lei­der aus­fal­len), mei­ne per­sön­li­chen “Let’s talk about”-Beiträge, aber auch all die The­men um Fashion und Beau­ty. Wie gesagt, ich kann mich nicht ent­schei­den.

Als Blog­ge­rin hast Du enorm viel mit Social Media zu tun. Das Smart­phone hat man auch immer dabei. Wie schaffst Du es dann, auch ein­mal abzu­schal­ten, nicht dau­ernd auf Reich­wei­ten von Pos­tings, Reak­tio­nen etc. zu schau­en?

Ja, das ist mein Job. Aber sobald wir mit der Fami­lie oder Freun­den zusam­men sind, wird das Han­dy bei­sei­te gelegt. Das sind die Momen­te, in denen ich Ener­gie tan­ke. Mir mach Social Media so viel Spaß, daher war ich auch tat­säch­lich noch nie rich­tig off­line.

Mir mach Social Media so viel Spaß, daher war ich auch tat­säch­lich noch nie rich­tig off­line.

Bian­ca Gru­bel­nik

Blog­ge­rin

Wie gehst Du mit Kri­tik um?

Ich muss­te gera­de in den letz­ten Wochen wie­der mal erfah­ren, dass es nicht jeder so gut mit mir meint, wie ich es mit ihm mei­ne. Kon­struk­ti­ve Kri­tik? Oh yes! Aber mit Kri­tik, die für mich ein­fach kei­nen Hin­ter­grund hat, fan­ge ich nichts an und neh­me es mir auch nicht mehr zu Her­zen. Das war am Anfang defi­ni­tiv anders, aber mit den Jah­ren wird man da wohl auch ein wenig „här­ter“. Es wird immer Men­schen geben, die dich nicht mögen. Mein Mot­to: Leben und leben las­sen!

Wel­che Tipps hast Du für jeman­den, der erst mit dem Blog­gen begin­nen möch­te?

Fan­ge nicht mit dem Blog­gen an, um damit Geld zu ver­die­nen!

Das war nie­mals mein Hin­ter­grund, es hat sich ein­fach mit den Jah­ren ent­wi­ckelt. Und brin­ge ganz viel Durch­hal­te­ver­mö­gen mit! Es gibt so vie­le tol­le Blogs, der Mehr­wert ist das A und O!

Kurz gefragt

Das schöns­te Feed­back von jeman­dem, der mir folgt:

Du bist ja in echt auch so lieb wie auf Social Media. Ääääähm ja, ich ver­stel­le mich echt nicht auf Insta­gram.

Mein liebs­tes Klei­dungs­stück:

Ein Over­si­zed Pul­li – Haupt­sa­che Over­si­zed.

Mein liebs­tes Rei­se­ziel:

Ita­li­en

Die­se Beau­ty-Rou­ti­ne mache ich täg­lich:

Huch, das wür­de hier den Rah­men spren­gen, sie ist näm­lich sehr auf­wen­dig: Rei­ni­gung mit FOREO, Tonic, Bio­therm Creme, Augen­creme u.v.m.

Mein größ­ter Traum (Visi­on) als Blog­ge­rin:

Ande­re Men­schen inspi­rie­ren!

Mein Favo­rit unter den Social-Media-Kanä­len:

Michiv­on­want, Jes­si­andM­ar­cus­dia­ries, Ffran­zy und so vie­le mehr.

Mein Vor­bild im Arbeits­le­ben:

Wow, da gibt es so vie­le tol­le Busi­ness-Frau­en, auch im Social-Media-Bereich. Da ich ger­ne noch etwas risi­ko­freu­di­ger wer­den wür­den, sind es Frau­en, die ein­fach etwas wagen und ihren Weg gehen!

Hob­bys:

Blog­gen, Rei­sen, Lau­fen, Ski­fah­ren, tol­le Aben­de mit Freun­de.

08.04.2021 07:04 - Update am: 08.04.2021 10:39
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Bianca Grubelnik Mit Instagram fing alles an, nun ist Bianca schon seit über fünf Jahren mit ihrem Blog "Sunglasses & Peonies" erfolgreich.

© Alice Holzfeind Photography