Fußball
Wolfsberg holt sich den ersten Cup-Sieg!
Der kurz zuvor eingewechselte Ervin Omic findet mit einer Flanke den Kopf des mit ihm ins Spiel gekommenen Angelo Gattermayer, und der versenkt den Ball per Kopf im Kreuzeck.
© GEPA/Matthias Trinkl
“Zwei Außenseiter auf großer Bühne” — so kann man den gestrigen Nachmittag (1. Mai 2025) im Wörthersee Stadion wohl am besten betiteln. Zwei Mannschaften, die noch nie zuvor im Endspiel des Uniqa ÖFB-Cups waren, trafen erstmals aufeinander: der Wolfsberger AC und der TSV Hartberg. Beide Mannschaften haben sich überraschend bis ins Finale gespielt.
WAC dominant, aber ohne Torerfolg
Dass der WAC als Favorit galt, zeigte sich bereits in den ersten 45 Minuten. Die erste Topchance verzeichneten nämlich die Kärntner — und scheitern dabei nur ganz knapp. Matic bedient mit einem guten Querpass Dejan Zukic in der 25. Minute, der aus dem Zentrum abschließt. Der Serbe bringt den Ball auch stark auf das Tor, aber er trifft das Lattenkreuz. Wenige Minuten später (32. Spielminute) bekam der WAC die nächste Großchance: Ein Eckball von der linken Seite landet gefährlich im Strafraum der Hartberger. WAC-Innenverteidiger Piesinger kommt mit dem Kopf zum Ball und bugsiert das Spielgerät an den rechten Pfosten. Die Oststeirer hingegen können nur von Glück sprechen, dass sie noch nicht in Rückstand geraten sind — selbst bleiben sie vor dem Tor von WAC-Goalie Polster weitgehend chancenlos.
Joker-Tor der eingewechselten Spieler
Ohne Spielerwechsel ging es in die zweite Halbzeit — und gleich nach 3 Minuten (48. Minute) hatten die Hartberger ihre erste Topchance im Spiel: Komposch kam mit viel Tempo durch das Mittelfeld und legte danach auf die rechte Seite ab. Drew erreichte das Zuspiel, aber der Australier schob den Ball an das lange linke Eck vorbei. Und dann kamen aber die Wolfsberger wieder zum Zug — und es war letztlich eine Kombination von zwei Spielern, die kurz zuvor (88 Sekunden) das Klagenfurter Spielfeld betraten: Ervin Omic bedient Angelo Gattermayer mit einer Flanke von der rechten Seite. Gattermayer köpft in die linke Seite ein.



