Bundesliga
Tanz auf der Rasierklinge geht weiter
Für die Austria steht heute (17 Mai 2025) in Altach möglicherweise schon alles auf dem Spiel. Als Letzter der Qualifikationsgruppe treten die Violetten beim Vorletzten an, beide Teams trennt nur ein Punkt.
„Die Ausgangslage ist nicht einfacher geworden, wir haben den steinigen Weg gewählt. Es hat sich allerdings nichts daran geändert, dass wir unser Schicksal selbst bestimmen, den Klassenerhalt in der eigenen Hand haben”, meint Austria-Chefcoach Carsten Jancker.
Der Druck ist groß
Der 50-jährige Fußball-Lehrer war in den zurückliegenden Tagen auch als Psychologe gefordert. Natürlich spürt er den Druck, der auf der Zielgeraden der Saison im Kampf gegen den Abstieg auf seinen Spielern lastet. Doch Jancker versucht diesen von seinem Team fernzuhalten. Schließlich würde es keinesfalls helfen, in dieser Lage vollends zu verkrampfen: “Nach der Niederlage gegen Tirol haben wir etwas Zeit gebraucht, um das zu verkraften und abzuschütteln. Aber mit Beginn der Trainingswoche war deutlich zu spüren, dass die Burschen ihren Fokus auf das Match in Altach gelegt haben.”
“Werden alles tun”
Bei seinem Debüt beim GAK (1:1) hatte die Mannschaft kämpferisch überzeugt, trotz 40 Minuten in Unterzahl nach einem Platzverweis gegen Matteo Kitz verdient einen Punkt angeschrieben. In der folgenden Partie gegen die WSG (1:4) führte die Austria bis kurz vor der Pause, stellte sich jedoch mit Eigenfehlern selbst ein Bein. „Im Trainerteam werden wir alles dafür tun, um die Mannschaft auf die Aufgabe in Altach vorzubereiten. Wir geben Input am Platz und bei den Videoanalysen, schauen uns Spielszenen an und leisten Hilfestellung”, verrät Jancker.
Jancker ist guter Dinge
Der SCR befindet sich in einer vergleichbaren Lage, kam zuletzt vor eigenem Publikum im Duell mit dem GAK (2:2) trotz zweimaliger Führung nicht über ein Remis hinaus. Das reichte zwar, um die „Rote Laterne“ vorerst an Klagenfurt abzugeben, aber nicht für einen Befreiungsschlag. Einen Zähler ist das Team von Fabio Ingolitsch voraus, mit einem Sieg würde die Austria wieder vorbeiziehen. „Ich bin guter Dinge, dass wir drei Punkte aus Altach mit nach Waidmannsdorf nehmen. Wenn es uns gelingt, über 95 Minuten das umzusetzen, was wir gegen Tirol bis zur 40. Minute gezeigt haben, dann wird uns das gelingen”, blickt Jancker auf die Partie voraus.





