Kärnten

Kai­ser stellt klar: Men­schen­rech­te im Wan­del der Zeit

Mit seinem aktuellen Blogbeitrag zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) sorgt Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser für Diskussionen. Nun stellt er klar, worum es ihm wirklich geht: nicht um Abschwächung, sondern um Stärkung und Weiterentwicklung.

Kai­ser stellt klar: Men­schen­rech­te im Wan­del der Zeit

© SPÖ Kärnten

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Kei­ne Infra­ge­stel­lung, son­dern ein Plä­doy­er für Aktua­li­sie­rung

Im Zen­trum der öffent­li­chen Debat­te steht Kai­sers Bei­trag mit dem Titel: „Die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on – ein Fun­da­ment, das wir nicht zer­trüm­mern, son­dern trag­fä­hig hal­ten müs­sen.“
Dar­in betont Kai­ser aus­drück­lich, dass er die EMRK nicht infra­ge stellt. Viel­mehr setzt er sich für eine sach­li­che, zukunfts­ori­en­tier­te Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Men­schen­rech­te ein – fern­ab ideo­lo­gi­scher Lager­den­ken, wie sie aktu­ell in migra­ti­ons­po­li­ti­schen Dis­kus­sio­nen ver­stärkt auf­tre­ten.

Gesell­schaft im Wan­del – Rech­te im digi­ta­len Raum

Kai­ser sieht ange­sichts glo­ba­ler Ent­wick­lun­gen – etwa durch Migra­ti­on, Digi­ta­li­sie­rung oder Künst­li­che Intel­li­genz – neue Her­aus­for­de­run­gen, denen das bestehen­de Men­schen­rechts­in­stru­men­ta­ri­um noch nicht in allen Berei­chen gerecht wird.
So spricht er unter ande­rem den Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen vor radi­ka­len Inhal­ten im Netz, sowie Fra­gen der Men­schen­wür­de und Aus­gren­zung im digi­ta­len Raum an.

Klar­stel­lung: Kei­ne Rela­ti­vie­rung der EMRK

Teils ver­kürzt oder falsch inter­pre­tier­te Reak­tio­nen haben nahe­ge­legt, Kai­ser wol­le die EMRK abschaf­fen oder deren Grund­prin­zi­pi­en rela­ti­vie­ren.
Dem tritt der Lan­des­haupt­mann ent­schie­den ent­ge­gen: „Es geht mir dar­um, die Men­schen­rech­te lang­fris­tig wirk­sam und glaub­wür­dig zu erhal­ten – durch eine Wei­ter­ent­wick­lung im Sin­ne der heu­ti­gen Zeit.“

Die EMRK sei ein leben­di­ges Instru­ment, das sich – wie unse­re Gesell­schaft – wei­ter­ent­wi­ckeln müs­se. Nur so kön­ne sie ihren hohen Stel­len­wert auch künf­tig behal­ten.

Ein Auf­ruf zur kon­struk­ti­ven Debat­te

Kai­ser will die Dis­kus­si­on über Men­schen­rech­te und Migra­ti­on auf eine sach­li­che, lösungs­ori­en­tier­te Ebe­ne brin­gen – abseits popu­lis­ti­scher Zuspit­zung. Die Men­schen­rech­te sei­en kei­ne star­re Norm, son­dern ein dyna­mi­sches Schutz­sys­tem, das auch in Zukunft allen Men­schen ein Leben in Wür­de und Sicher­heit ermög­li­chen müs­se.

Zum Blog­bei­trag:
„Die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on – ein Fun­da­ment, das wir nicht zer­trüm­mern, son­dern trag­fä­hig hal­ten müs­sen.“

04.06.2025 15:00 - Update am: 04.06.2025 18:45
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