EU-Projekt
Volksschule Ponfeld verbrachte Unterricht im Wald
Die vierte Klasse der Volksschule Ponfeld verbrachte im Rahmen des EU-Projekts „Alptrees“ einen informativen Vormittag im Wald. Im Zentrum stand die Wissensvermittlung über Bäume und Klima durch eine zertifizierte Waldpädagogin.
© Stadtkommunikation/Gert Eggenberger
Der Klimawandel wirkt sich auf Bäume aus und führt eine Veränderung der Wälder herbei. Die Stadt Klagenfurt ist aus diesem Grund seit 2019 zusammen mit 15 Partnern aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien Teil des EU-Projekts „Alptrees“. Ob nicht-heimische Baumarten mit den künftigen klimatischen Bedingungen in Österreich besser zurechtkommen können und wie mit den Entwicklungen im Alpenraum am besten umgegangen werden kann, sind zentrale Fragen des Projekts.
Aufgabe der „School Activities“
Diese Themen werden jungen Menschen im Zuge von sogenannten „School Activities“ nähergebracht. Am gestrigen Freitag lud die städtische Abteilung für Klima- und Umweltschutz Kinder der Volksschule Ponfeld zu einer Waldexkursion ein. „Die zertifizierte Waldpädagogin Ursula Meixner hat mit den Schülern der vierten Klasse einen Vormittag im Wald verbracht. Dabei wurde den jungen Naturforschern spielerisch wichtiges Wissen über Bäume und das Klima vermittelt“, berichtet Klima- und Umweltschutzreferent Vizebürgermeister Alois Dolinar, der die Exkursion begleitete.
Abschluss bei einem Picknick im Wald
Im Anschluss an den „Baum-Workshop“ gab es noch eine gesunde Jause bei einem Picknick im Wald. Der Klimawandel samt seinen Auswirkungen wird den Schülern der Volksschule auch in Zukunft weiterhin beschäftigen. Vor dem Hintergrund der Waldexkursion werden Themen wie „Baumartenvielfalt und Ökosystemleistungen des Walds“ in diesem Schuljahr noch im Unterricht näher besprochen.