Bundesliga
Schwere Aufgaben heute für WAC und Austria
Während es der WAC heute zu Hause mit Serienmeister Red Bull Salzburg zu tun bekommt, möchte die Austria Klagenfurt in Altach endlich den ersten Auswärtssieg einfahren. Die jeweilige Ausgangslage im Überblick von „KLiCK Kärnten“.
© WAC/Florian Pessentheiner
Eine schwere Aufgabe steht dem Wolfsberger AC (4. Platz) in der neunten Runde der Admiral-Bundesliga bevor: Serienmeister Red Bull Salzburg kommt heute in die Lavanttal-Arena (17 Uhr). Trotz Trainerwechsels, namhafter Abgänge und vieler neuer Spieler stehen die Salzburger mit dem Punkte-Maximum aus acht Spielen unangefochten an der Tabellenspitze. Die letzte Pflichtspiel-Niederlage liegt überhaupt schon knapp fünf Monate zurück.
Wiedersehen mit alten Kollegen
„Für mich persönlich ist es natürlich ein besonderes Spiel, weil ich auf viele alte Kollegen treffe. Es erwartet uns ein Top-Gegner, der derzeit auch noch richtig gut in Form ist. Es wird ein äußerst schweres Spiel, bei dem wir von Anfang an zu hundert Prozent bereit sein müssen, um etwas aus diesem Duell mitzunehmen“, sagt Wolfsbergs Amar Dedic. Denn hoffnungslos ist die Ausgangslage keineswegs: In der abgelaufenen Saison gelangen den „Wölfen“ in vier Spielen gegen die Salzburger immerhin ein Sieg und ein Remis.
Trainer glaubt an eine Überraschung
„Salzburg hat bislang alle Spiele gewonnen, wird aber nicht alle Spiele in der Saison gewinnen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung könnten wir die erste Mannschaft sein, die in dieser Spielzeit Punkte gegen Salzburg holt“, glaubt Trainer Robin Dutt an eine Überraschung.
Duell der Punktgleichen
Die Austria Klagenfurt (7. Platz) gastiert heute in Vorarlberg, wo um 17 Uhr das Spiel gegen den punktgleichen SCR Altach (8. Platz) beginnt. „Wir treffen auf eine richtig gut organisierte Mannschaft, die defensiv kompakt steht, in der jeder fleißig gegen den Ball arbeitet, die aber auch immer wieder darauf lauert, Nadelstiche nach vorn zu setzen“, analysiert Trainer Peter Pacult.
Wiedersehen mit altem Bekannten
In der Cashpoint-Arena kommt es für ihn zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten, der beim Gegner für Tore zuständig ist: Atdhe Nuhiu, der in der laufenden Saison mit drei Treffern die Hälfte aller Altach-Treffer erzielte. „Ich kenne ihn aus meiner Rapid-Zeit, damals war er ein junger Bursche, der aber schon wichtige Tore geschossen hat“, blickt Pacult zurück. Den 1,96 Meter großen Sturmtank muss die Austria-Verteidigung neutralisieren. Der Trainer erteilt seiner Mannschaft klare Aufgaben: „Ich erwarte, dass wir auch auswärts den Mut haben, unser Spiel durchzuziehen, die Angriffe schnell und zielstrebig vorzutragen. Wenn uns das gelingt, dann werden sich auch die nötigen Räume ergeben.“
Sieben Ausfälle
Die „Violetten“ aus Waidmannsdorf sind in der Fremde noch ohne Sieg. In der Auswärtstabelle belegen sie den letzten Rang. „Das sagt aber nichts aus“, betont Kapitän Thorsten Mahrer, „es war kein Match dabei, in dem wir total chancenlos waren, etwas mitzunehmen“. Die personelle Situation ist weiterhin angespannt. Mit den Verteidigern Kosmas Gkezos, Michael Blauensteiner und Maxi Moreira, den Mittelfeldspielern Fabian Miesenböck und Julian von Haacke sowie den Angreifern Darijo Pecirep und Benjamin Hadzic stehen in Altach gleich sieben Profis nicht zur Verfügung. Patrick Greil kehrt in den Kader zurück.



