Land Kärnten

Die Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te wird digi­tal

Die Digitalisierung der Kärntner Familienkarte soll die Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Das Land schreibt die Vergabe nun EU-weit aus. Im Herbst 2022 soll es die Karte dann in digitaler Form geben.

Die Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te wird digi­tal Landesrätin Sara Schaar (rechts) und Beate Gfrerer, Geschäftsführerin der Kärntner Volkshochschulen, mit der Kärntner Familienkarte (Archivfoto)

© Büro LR Schaar

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Die Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te ist eine Vor­teils- und Ser­vice­kar­te für Fami­li­en, für Groß­el­tern und auch für Pfle­ge­el­tern. Seit der Ein­füh­rung im Jahr 2017 wur­den bereits 50.000 Fami­li­en­kar­ten aus­ge­ge­ben. Sie ist eine ech­te Erfolgs­ge­schich­te. Sie umfasst unzäh­li­ge Ange­bo­te und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten für die Fami­li­en in Kärn­ten – von kos­ten­lo­sen Nach­hil­fe­stun­den über Eltern­be­ra­tun­gen bis hin zu Ermä­ßi­gun­gen beim täg­li­chen Ein­kauf. Unse­re Fami­li­en­kar­te ist wie das Kin­der­sti­pen­di­um ein wesent­li­ches Puz­zle­stück unse­rer Bemü­hun­gen, Kärn­ten zur kin­der- und fami­li­en­freund­lichs­ten Regi­on Euro­pas zu machen“, sag­te Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser nach der heu­ti­gen Regie­rungs­sit­zung.

Über­sicht­lich und ser­vice­ori­en­tiert

In die­ser Sit­zung fass­te die Lan­des­re­gie­rung den Grund­satz­be­schluss zur Digi­ta­li­sie­rung der Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te. „Mit der voll­stän­di­gen Digi­ta­li­sie­rung der Fami­li­en­kar­te wer­den sämt­li­che damit ver­bun­de­nen Ange­bo­te für Fami­li­en noch schnel­ler, noch über­sicht­li­cher und noch ser­vice­ori­en­tier­ter nutz­bar“, kün­digt Kai­ser an. Auch Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Digi­ta­li­sie­rungs­re­fe­ren­tin Gaby Schau­nig streicht die Vor­tei­le her­vor: „Bei der Digi­ta­li­sie­rung der Kärnt­ner Lan­des­ver­wal­tung legen wir unser Haupt­au­gen­merk zu aller­erst auf jene Berei­che, in denen die Bür­ger direkt und unmit­tel­bar pro­fi­tie­ren. Es geht dar­um, den Zugang zu Leis­tun­gen und Infor­ma­tio­nen schnel­ler und unkom­pli­zier­ter zu machen.“

Imple­men­tie­rung einer App

Ange­sichts von über 120.000 Trans­ak­tio­nen ist die­ser nächs­te Schritt, die Digi­ta­li­sie­rung der Fami­li­en­kar­te, nur logisch, berich­tet Lan­des­rä­tin und Fami­li­en­re­fe­ren­tin Sara Schaar. Damit soll die Benut­zer­freund­lich­keit, etwa durch die Imple­men­tie­rung einer eige­nen App, deut­lich erhöht wer­den. „Durch die Digi­ta­li­sie­rung der Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te wer­den sie wirk­lich alle Fami­li­en in Kärn­ten kom­for­ta­bel nut­zen kön­nen. Je nach­dem, wel­che Bedürf­nis­se vor­lie­gen und in wel­cher Form es unter einer sozia­len Prä­mis­se Unter­stüt­zung braucht“, betont Schaar. Die tech­ni­sche Umset­zung soll so erfol­gen, dass auch ande­re Leis­tun­gen des Lan­des Kärn­ten abge­ru­fen wer­den kön­nen. Als Bei­spiel führt Schaar das Kin­der­sti­pen­di­um oder ver­schie­de­ne Sozi­al­leis­tun­gen an.

Der Fahr­plan sieht nun die Durch­füh­rung eines EU-wei­ten Ver­ga­be­ver­fah­rens vor, im Herbst 2022 soll es die Fami­li­en­kar­te dann in digi­ta­ler Form geben.

28.09.2021 16:31
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Die Kärnt­ner Fami­li­en­kar­te wird digi­tal Landesrätin Sara Schaar (rechts) und Beate Gfrerer, Geschäftsführerin der Kärntner Volkshochschulen, mit der Kärntner Familienkarte (Archivfoto)

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