Zweite Liga
2:1: Landerl-Team feiert Auftaktsieg!
Die Austria Klagenfurt ist mit dem ersehnten Erfolgserlebnis in die Saison 2025/26 der ADMIRAL 2. Liga gestartet.
Erste Gefühlsexplosion der Saison: Mannschaft und Fans bejubeln den Führungstreffer in Salzburg.© GEPA
Im Vergleich zum Auftritt eine Woche zuvor in der ersten Runde des ÖFB-Cups beim SV Horn (0:2) veränderte der Chefcoach seine Startelf auf vier Positionen: Mario Matkovic und Marco Gantschnig feierten ihre Premiere, zudem rückten Sebastian Pschernig und Bartol Barisic in die Mannschaft. Armin Karic, Matteo Kitz und Florian Jaritz mussten sich mit einem Platz auf der Reservebank begnügen, Alexander Ranacher fehlte. Vor Tormann und Kapitän Manuel Kuttin bildeten Matkovic, Gantschnig und Aidan Liu die Verteidigung. Im Mittelfeld erhielten Pschernig und Elias Jandrisevits auf den Außenbahnen sowie Marcel Krnjic, Almir Oda und Marinsek im Zentrum den Vorzug. Schmerböck und Barisic begannen im Sturm.
Bilderbuch-Konter der Kärntner
Im violetten Duell übernahmen die Kärtner zunächst das Kommando, standen kompakt in der Defensive und spielten zielstrebig nach vorn. Matkovic (6.) und Marinsek (10.) kamen zu Möglichkeiten, den ersten Klagenfurter Treffer erzielte aber Schmerböck, der nach Gantschnig-Assist abschloss. Mitte der ersten Halbzeit fanden die Hausherren besser in die Spur. Denizcan Cosgun (24.) verfehlte das Ziel aus 16 Metern knapp. Zehn Minuten später legte Luca Meisl die Kugel mit dem Kopf quer, Barisic klärte in höchster Not mit Glück und Geschick zur Ecke. Und danach brannte es erneut: Tobias Pellegrini (35.) zog aus zehn Metern ab, Kuttin verhinderte den Einschlag mit einer Riesenparade.
Der zweite Durchgang begann mit Knalleffekten auf beiden Seiten. Erst schloss das Landerl-Team einen Konter durch Marinsek (54.) nach Traumpass von Schmerböck zum 2:0 ab, doch schon 120 Sekunden später kamen die Salzburger zum Anschluss: Nach Foul von Pschernig verwandelte Marinko Sorda den Strafstoß.
Vorsprung über die Ziellinie gebracht
Nach 62 Minuten nahm der Austria-Coach den ersten personellen Tausch vor, Jaritz ersetzte Barisic im Angriff. Später folgten Leo Vielgut (79.) für den leicht angeschlagenen Marinsek sowie Naldinho (88.) für Schmerböck. Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Gastgeber zwar die Schlagzahl, es fehlte ihnen aber an der nötigen Durchschlagskraft und an kreativen Ideen, um gefährlich vorzustoßen. Die Klagenfurter standen sicher in der Defensive, ließen wenig zu und lauerten darauf, nach vorne Nadelstiche zu setzen. Diese waren zwar nicht von einem weiteren Tor gekrönt, doch den Vorsprung brachte das Landerl-Team über die Ziellinie, nachdem Sorda (94.) knapp vorbei köpfte.