Familienbetrieb
Fünfte Generation startet bei Frierss durch
Bei Frierss stehen Rudolf und Kurt Frierss nun auch ihre Söhne Kurt jun. und Christoph zur Seite. Wurst- und Schinken-Produkte werden hier seit 123 Jahren hergestellt.
Seit dem Jahr 1898 – also seit 123 Jahren – steht der Name Frierss für Kärntner Wurst- und Schinken-Tradition. Die Brüder Rudolf und Kurt Frierss stehen seit über 30 Jahren an der Spitze. Rudolf Frierss leitet den Betrieb, Kurt Frierss ist verantwortlich für Produktion und Qualitätsmanagement. Nun ist bereits die fünfte Generation am Start – mit Kurt jun., der die Agenden seines Vaters übernimmt. Kurt Frierss wird aber weiterhin mit seiner Erfahrung unterstützen. Rudolfs Sohn Christoph hat ebenfalls das Jus-Studium abgeschlossen und arbeitet nun im Betrieb als Key Account Manager (Verkauf).
Zur Geschichte von Frierss
“Erster Wursterzeuger in Villach” war vor 123 Jahren Urgroßvater Rudolf Frierss. Die zweite und dritte Generation punktete mit italienischen Spezialitäten und setzte neue Maßstäbe in der Produktion von Mortadella, Salami und Prosciutto mit österreichischem Fleisch. National und auch international erfolgreich wurden Rudolf und Kurt Frierss, die vierte Generation, mit der Distribution von Kärntner Spezialitäten wie Kärntner Bergsalami und Kärntner Bauernschinken.
150 Wurst- und Schinken-Spezialitäten werden heute an zwei Standorten – Villach und Treffen am Ossiachersee (Rohschinken-Manufaktur) – produziert, 110 Mitarbeiter beschäftigt.
Regionalität und Nachhaltigkeit
Zentral ist seit jeher das Thema Regionalität (heimisches Fleisch, traditionelle Rezepte), was sich gerade aktuell auszahlt. Denn Regionalität boomt. Außerdem ein Schwerpunkt: Nachhaltigkeit. An Maßnahmen dazu wird laufend gearbeitet. Kürzlich wurde in eine neue Dampfkesselanlage investiert, durch welche das Einsparen von 60 Tonnen CO2 jährlich möglich wird. Bei der Verpackung wird ständig optimiert, um Plastik zu reduzieren.
Aber auch Innovation spielt bei Frierss eine Rolle, was zahlreiche Auszeichnungen für neue Produkte belegen. Jüngste Beispiele: Kärntner Rohschinken Gartenkräuter (Austria Produkt des Jahres 2019) oder Zirbenrauchschinken.
Frierss-Produkte findet man im Lebensmittel-Einzelhandel, im Großhandel, in Feinkost-Läden oder in der Gastronomie bzw. in eigenen Fachgeschäften. Etwa zehn Prozent des Umsatzes werden mit den Ländern Deutschland, Kroatien, Italien, Ungarn, Südkorea und Japan erzielt. Der neue Online-Shop passt da perfekt dazu.

