2. Liga
„Wir werden unsere Lehren ziehen“
Die Austria Klagenfurt kassierte gestern (8. August 2025) im Heimspiel gegen die Young Violets innerhalb von zehn Minuten drei Gegentore nach Eckbällen.
Am Ende stürmte sogar Tormann Manuel Kuttin mit, doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt.© QSpictures
Nach dem Erfolg in Salzburg und einer Trainingswoche, in der intensiv und konzentriert gearbeitet wurde, habe er seine Mannschaft in den ersten 15 Minuten der Partie nicht wiedererkannt. “Wenn man nach 80 Sekunden schon in Rückstand gerät, dann macht das etwas mit dem Kopf. Die Nervosität war spürbar, der Gegner hat das eiskalt ausgenutzt. Daraus werden wir unsere Lehren ziehen”, stellte Landerl im Rückblick fest.
Klagenfurter erhielten Dämpfer
Voller Vorfreude waren die Waidmannsdorfer in die Partie gegangen, der Auftaktsieg bei Austria Salzburg (2:1) hatte alle Beteiligten so positiv gestimmt, fast schon eine kleine Euphorie freigesetzt. Die „Jung-Veilchen“ zeigten sich allerdings alles andere als beeindruckt, sie drückten das Gaspedal mit Anpfiff richtig durch und nutzten ihre Möglichkeiten direkt konsequent aus. Natürlich sei es ärgerlich, dass sie diesen Dämpfer erhalten haben.
“Es muss jedem klar sein, dass nach einem derartigen personellen Umbruch nicht alles von alleine läuft . Positiv war, wie die Mannschaft nach dem 0:3‑Rückstand reagiert und dass sie sich nicht aufgegeben hat. Die Chancen waren da, um das Spiel noch zu drehen. Darauf bauen wir auf“, betonte der Trainer.
3 Eckbälle, 3 Tore
In der Tat zeigten die Kärntner immerhin Moral, sie ließen sich nicht hängen, fanden im Verlauf der ersten Hälfte in die Spur und hätten mit einer Portion mehr Entschlossenheit am Ende sogar zumindest noch einen Punkt anschreiben können. Bartol Barisic verkürzte vor der Pause, nach dem Seitenwechsel gelang Dino Delic der Anschluss. Die Möglichkeiten hätten mehr hergegeben — der Ausgleich blieb aus. „Wir haben den Start komplett verschlafen, uns in der Anfangsphase den Schneid abkaufen und uns überrumpeln lassen“, ärgerte sich Manuel Kuttin.