Erfreuliche Bilanz
Kärntner Sparkasse trotzt der Krise
Trotz großer Herausforderungen im Corona-Jahr schloss die Kärntner Sparkasse das Jahr 2020 erfolgreich ab. Sie erzielte in allen Geschäftsbereichen Zuwächse.
© Kärntner Sparkasse/Eggenberger
Der Zuwachs an Kunden ist seit Jahren ungebrochen. Selbst im Corona-Jahr 2020 setzte die Kärntner Sparkasse diesen Trend fort und konnte über 5.500 Neukunden gewinnen. Ein historisches Plus trotz kontinuierlich sinkender Bevölkerungszahl, wie die Vorstände Gabriele Semmelrock-Werzer und Siegfried Huber anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz betonten. Somit betreut der Konzern Kärntner Sparkasse insgesamt knapp 225.000 Kunden.
Eigenkapital-Steigerung
„Das erfolgreiche Ergebnis und die robuste Liquiditäts-Ausstattung geben uns das Gefühl, dass wir mit den künftigen Herausforderungen gut zurechtkommen werden“, freuen sich Semmelrock-Werzer und Huber. In Zahlen bedeutet dies: Im Jahr 2020 erreichte die Kärntner Sparkasse eine weitere Steigerung der Eigenkapital-Ausstattung (19,6 Prozent Eigenmittel- und 18,9 Prozent Kernkapitalquote). Das ist mehr als doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben. Das Konzern-Eigenkapital ist mit beachtlichen 429 Millionen Euro hinterlegt.
Fünfzig Filialen in ganz Kärnten
Mit fünfzig Filialen in ganz Kärnten ist die Kärntner Sparkasse nahe bei den Kunden. Durch die persönliche Betreuung mit umfassender Finanzberatung ist die Bank seit Jahren Marktführer in der Wohnfinanzierung und unterstützt Firmengründer sowie Starts-ups. Sie investiert unverändert in das Konzept der „Wohlfühl-Filialen“: In Spittal wurde die Filiale generalsaniert, aktuell wird jene in Straßburg neu gebaut, während jene in Eberndorf kürzlich eröffnet wurde. Zudem entwickelt sich „George“ als modernstes Online-Banking weiter.
Auszeichnungen für Kundenzufriedenheit
Für ihre Kundenorientierung wurde die Kärntner Sparkasse in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet. So erhielt sie das Gütesiegel „Forbes – World’s Best Banks Austria“, mit dem weltweit über 40.000 Kunden in 23 Ländern ihre Bank in Bezug auf Kundenorientierung, Zufriedenheit, Finanzberatung, Vertrauen und digitale Services beurteilen. Das Gütesiegel „Recommender“ zur Kundenzufriedenheit erhielt sie sogar schon neun Mal, im Vorjahr wiederum für ihre „Exzellente Kundenorientierung als beste Regionalbank Österreichs“.
Stiftung im Dienst der Gesellschaft
Als Förderer ist die Kärntner Sparkasse selbst in Zeiten der Pandemie aktiv. Die Privatstiftung Kärntner Sparkasse unterstützte auch im Vorjahr hunderte wichtige Projekte in Kärnten. Der Fokus für Kultur‑, Sport‑, Sozial- und Bildungsförderungen liegt in der Gemeinwohl-Orientierung für die Gesellschaft und die Menschen in Kärnten.
In Zahlen
Die Bilanz: Die gestiegenen bzw. konstant guten Ertrags- und Aufwandspositionen führten zu einem Konzern-Betriebsergebnis von 41,5 Millionen Euro. Corona-bedingt erhöhten sich jedoch die vorsorglichen Risikokosten auf 18,8 Millionen Euro, was einen Rückgang des Jahresgewinns auf 14,9 Millionen Euro zur Folge hat, zu dem die slowenische Tochterbank „Banka Sparkasse“ drei Millionen Euro beitrug. Kredit-Finanzierungen (mit 4,1 Milliarden Euro) und Kundeneinlagen (mit 4,5 Milliarden) zeigen ein deutliches Plus. Das Kundenvermögen wuchs um 8,6 Prozent auf sechs Milliarden Euro, die Bilanzsumme stieg um 6,1 Prozent auf 5,83 Milliarden Euro.