Bundesliga
Ein Sieg soll die Laune der „Wölfe“ heben
Zehnte Runde der Bundesliga: Der Wolfsberger AC steht zu Hause gegen Austria Wien unter Druck, die Austria Klagenfurt fährt hingegen entspannt zur SV Ried.
© WAC/Florian Pessentheiner
Der Wolfsberger AC holte aus den vergangenen drei Spielen lediglich einen Punkt. In der zehnten Runde der „Admiral“-Bundesliga soll heute unbedingt der zweite Heimsieg der Saison her. Der heutige Gegner (17 Uhr) Austria Wien kommt mit dem Selbstvertrauen von sechs ungeschlagenen Spielen in der Bundesliga in die Lavanttal-Arena. Die Wiener liegen in der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf den WAC auf dem fünften Platz.
Ausgeglichene Liga
Die „Wölfe“ selbst konnten nach der Länderspiel-Pause nicht an die Spiele gegen die Admira (3:0) und Altach (2:1) anschließen. Gegen TSV Hartberg und Red Bull Salzburg setzte es Heimniederlagen. In Ried verspielten sie eine 3:0‑Führung (3:3). „Es erwartet uns wie so oft in dieser Liga ein sehr ausgeglichenes Spiel. Austria Wien hat sich in den vergangenen Wochen sehr gut entwickelt. Daher gehe ich auch von einem sehr ausgeglichenen Spiel aus“, erklärt Trainer Robin Dutt. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass ein Sieg für die Stimmung im Lavanttal dringend nötig ist.
Tagesform entscheidend
Die Austria Klagenfurt ist heute auswärts bei der SV Ried zu Gast (17 Uhr, Sky live). Auf dem Papier ist es das Top-Spiel des Spieltags: Der Tabellenvierte empfängt den Dritten. „Es ist eine offene Partie, da wird sicher die Tagesform entscheidend sein. Wir wollen wieder unser Ding durchziehen, gut verteidigen, mutig nach vorn agieren“, sagt Trainer Peter Pacult.
Pink meldete sich fit
Die Oberösterreicher sind heimstark, das bekamen Austria Wien (2:1), Admira (2:1) und der LASK (1:0) zu spüren. Lediglich der WAC (3:3) nahm einen Punkt mit, der sich aber nach einer 3:0‑Führung wie eine Pleite anfühlte. Im Vergleich zum Auftritt eine Woche zuvor beim SCR Altach (4:0) veränderte sich die Personalsituation bei den „Violetten“ aus Waidmannsdorf nicht. Mit Kapitän Kosmas Gkezos, Michael Blauensteiner, Maxi Moreira, Julian von Haacke, Fabian Miesenböck, Benjamin Hadzic und Darijo Pecirep muss Trainer Pacult auch in Ried gleich sieben Profis ersetzen. Immerhin: Herbert Paul, Nicolas Wimmer, Christopher Cvetko, Patrick Greil und Markus Pink, die im Verlauf der Woche zwischenzeitig aussetzen mussten, meldeten sich fit.
Fünf Treffer
Nach kurzer Durststrecke ist Stürmer Pink zurück in der Spur. Er erzielte beim 4:0‑Auswärtssieg in Altach einen Doppelpack, hält somit nun bei fünf Toren. „Ein Stürmer wird immer an Toren gemessen. Wenn du eine Weile nicht erfolgreich bist, wird es direkt unruhig. Natürlich habe ich mich am meisten darüber geärgert, dass ich Hundertprozentige in Salzburg und Graz nicht nutzen konnte. Das nagt an einem. Deshalb bin ich froh, dass ich der Mannschaft zuletzt wieder helfen konnte“, bleibt Pink bescheiden.



