Sport

Kärn­ten ist im Olym­pia-Medi­cal-Team

Die Sportmedizinerin und seit 2019 medizinische Leiterin des Olympiazentrum Kärnten wurde 2021 als „Expert“ als erste Frau in das medizinische Komitee des Internationalen Eishockey-Verbandes aufgenommen. Seit heuer ist sie Teamärztin des Österreichischen Frauen-Fußballnationalteams.

Kärn­ten ist im Olym­pia-Medi­cal-TeamLandessportdirektor Arno Arthofer, Christiane Loinig-Velik, und Landeshauptmann Peter Kaiser.

© LPD Archiv

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Über einen beson­de­ren Mei­len­stein darf sich das Sport­land Kärn­ten freu­en: Wie Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Lan­des­sport­di­rek­tor Arno Artho­fer — er lei­tet auch das Olym­pia­zen­trum Kärn­ten — bekannt gaben, wird mit der ärzt­li­chen Lei­te­rin des Kärnt­ner Olym­pia­zen­trums, Chris­tia­ne Loinig-Velik, erst­mals eine Kärnt­ner Ärz­tin Teil des offi­zi­el­len „Medi­cal Teams“ bei den Eis­ho­ckey­be­wer­ben der Olym­pi­schen Win­ter­spie­len sein.

Ers­te und ein­zi­ge Frau

Von 6. bis 22. Febru­ar 2026 wird sie in Mai­land und Cor­ti­na d’Ampezzo als Medi­cal Super­vi­sor für die Eis­ho­ckey­be­wer­be der Damen und Her­ren im Ein­satz ste­hen — und ist damit die ers­te und ein­zi­ge Frau in die­ser ver­ant­wor­tungs­vol­len Funk­ti­on. Sie wird bei ihrer Auf­ga­be von erfah­re­nen Kol­le­gen wie Mike Stuart (USA), Mark Aubry (CAN) und Mark­ku Tuo­mi­nen (FIN) unter­stützt.

Vor­bild für vie­le jun­ge Men­schen

„Ganz Kärn­ten kann stolz sein, dass Kärn­ten mit Loinig-Velik eine inter­na­tio­nal aner­kann­te Ärz­tin stellt, die in die­ser Schlüs­sel­po­si­ti­on für die Gesund­heit und Sicher­heit der Ath­le­ten ver­ant­wort­lich ist”, betont Kai­ser. Die­ses Enga­ge­ment zei­ge ein­drucks­voll, auf welch hohem Niveau das medi­zi­ni­sche und sport­wis­sen­schaft­li­che Know-how auch inter­na­tio­nal geschätzt wird. Auch Artho­fer hebt die Bedeu­tung her­vor: „Die Beru­fung in das Medi­cal Team ist ein star­kes Signal – nicht nur für die Qua­li­tät der Arbeit im Olym­pia­zen­trum Kärn­ten, son­dern auch für die Rol­le von Frau­en in Spit­zen­po­si­tio­nen des inter­na­tio­na­len Sports. Sie ist ein Vor­bild für vie­le jun­ge Men­schen, die ihren Weg in der Sport­me­di­zin suchen.“ Mit die­sem his­to­ri­schen Schritt ist Kärn­ten bei den kom­men­den Win­ter­spie­len in Ita­li­en nicht nur durch sei­ne Ath­le­ten, son­dern auch auf höchs­ter medi­zi­ni­scher Ebe­ne ver­tre­ten.

Wis­sens­wert

Chris­tia­ne Loinig-Velik ist Fach­ärz­tin für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die und Trau­ma­to­lo­gie, sowie sport­psy­cho­lo­gi­sche Trai­ne­rin, hat ein Diplom in inter­na­tio­na­lem Sport­ma­nage­ment und ist 2014 Anti-Doping-Beauf­trag­te des Olym­pia Zen­trums Kärn­ten. Die Kärnt­ner Sport­me­di­zi­ne­rin und seit 2019 medi­zi­ni­sche Lei­te­rin des Olym­pia­zen­trum Kärn­ten wur­de 2021 als „Expert“ als ers­te Frau in das medi­zi­ni­sche Komi­tee des Inter­na­tio­na­len Eis­ho­ckey-Ver­ban­des (IIHF) auf­ge­nom­men. Seit heu­er ist sie zudem Team­ärz­tin des Öster­rei­chi­schen Frau­en-Fuß­ball­na­tio­nal­teams und Trä­ge­rin des IOC-Diploms für Sport­me­di­zin.

07.09.2025 17:00 - Update am: 30.10.2025 08:31
Anzeige
Kärn­ten ist im Olym­pia-Medi­cal-TeamLandessportdirektor Arno Arthofer, Christiane Loinig-Velik, und Landeshauptmann Peter Kaiser.

© LPD Archiv