Pflichtschul-Cluster
Obervellach: Das Bildungszentrum ist eröffnet!
Seit Freitag sind Volksschule, Kindergarten, Kindertagesstätte, Musikschule und schulische Tagesbetreuung unter einem Dach.
© LPD Kärnten/Steinacher
Seit vergangenem Freitag sind Volksschule, Kindergarten, Kindertagesstätte, Musikschule und schulische Tagesbetreuung in Obervellach offiziell unter einem Dach: Der Bildungscampus und erste Pflichtschul-Cluster Kärntens wurde in Anwesenheit von Landeshauptmann und Bildungsreferenten Peter Kaiser sowie Bildungsdirektorin Isabella Penz eröffnet.
Drei Millionen Euro investiert
Das über 50 Jahre alte Volksschulgebäude in Obervellach wurde von September 2019 bis ins Frühjahr 2021 generalsaniert. Durch die bauliche Verbindung mit der benachbarten Mittelschule sind nun Synergien für alle Einrichtungen geschaffen. Investiert wurden mehr als drei Millionen Euro.
Lern- und Lebensraum
Landeshauptmann Kaiser gratulierte zur gelungenen Umsetzung des Projekts und überbrachte Bücher für die Schulbibliothek. „Schule ist heute nicht mehr nur Lern- sondern auch Lebensraum“, sagte der Bildungsreferent. Er fügte hinzu: „In unserer Bildungsoffensive setzen wir auf Auf- und Ausbau von Bildungszentren, auch wenn das zu Beginn kein leichter Weg gewesen ist. Durch die Konzentration von Bildungseinrichtungen an einem Standort können unterschiedliche Synergien genutzt werden. So kann jeder von jedem lernen.“ Das Land Kärnten setzt sich dafür ein, zumindest einen Schulstandort in jeder Gemeinde zu erhalten. „In Anbetracht dessen wird die Bedeutung dieses Zentrums noch deutlicher“, betonte Kaiser.
Zentrumsfunktion Obervellachs
Bürgermeister Arnold Klammer freute sich, dass der Bildungscampus mit seinen umfangreichen Einrichtungen die Zentrumsfunktion Obervellachs im Mölltal nun verstärkt. „Der Standort Obervellach kann somit als bildungstechnischer Mittelpunkt des Tals ausgebaut werden und bietet jungen Familien ein modernes und zukunftsträchtiges Bildungs- und Betreuungsangebot“, erklärte Klammer.
- Bei der Eröffnung: Landeshauptmann Peter Kaiser (Mitte), Bürgermeister Arnold Klammer (rechts) und Bundesrat Günther Novak (links)
