Landestierschutzpreis
Ein Preis unter dem Motto „Schwein gehabt“
Das Land Kärnten zeichnete Schweinezucht- und Schweinehaltungsbetriebe mit dem Landestierschutzpreis aus. 15 Projekte wurden eingereicht.
© LPD Kärnten/Peter Just
Das Land Kärnten vergab zum zweiten Mal den Landestierschutzpreis. „Mit dem Preis wollen wir jene Personen auszeichnen, die in ihren Betrieben weit mehr für den Tierschutz leisten, als die gesetzlichen Vorgaben verlangen und die damit eine Vorbildfunktion übernehmen. Damit wollen wir den Tierschutz auch ganz bewusst und aktiv in die Bevölkerung bringen“, erklärten Landeshauptmann-Stellvertreterin und Tierschutzreferentin Beate Prettner sowie Landesrat und Agrarreferent Martin Gruber.
Tierschutz leben
Die Verleihung des Landestierschutzpreises fand am vergangenen Montag, dem Welttierschutztag, im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung statt. „Es ist das eine, über Tierschutz zu sprechen, aber man muss Tierschutz auch leben. Deshalb richten wir den Blick auf die Nutztierhaltung und bieten all jenen Landwirten eine Bühne, die weit mehr tun, als gesetzliche Vorgaben und Auflagen zu erfüllen. Hier wird sichtbar, dass es in diesem Bereich viel Innovationskraft gibt“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Prettner.
Wichtiger bäuerlicher Erwerbszweig
Landesrat Gruber hob die Bedeutung der Schweineproduktion als wichtigen bäuerlichen Erwerbszweig in Kärnten hervor. „Ich hoffe, dass wir mit dem heurigen Tierschutzpreis darauf aufmerksam machen können, auf welch hohem Niveau und mit wie viel Engagement die Kärntner Schweinehalter vorbildliche Arbeit leisten und Tierwohl als Selbstverständlichkeit betrachten“, betonte Gruber. Die ausgezeichneten Landwirte sind die besten Beispiele dafür, dass eine gute Behandlung der Nutztiere immer Voraussetzung ist, um einen Betrieb wirtschaftlich zu führen. „Nur Tiere, die sich wohlfühlen, sind gesund und liefern hervorragende Produkte“, stellte Gruber klar.
Die Gewinner
- 1. Platz: Josef Prasser für das Projekt „Biohof Prasser – Sauwohle Schweinemast auf hohem Niveau“
- 2. Platz: Georg Lexer für das Projekt „Alpenspirit – Freilandschweinehaltung auf der Leiten“
- 3. Platz (ex aequo): Stefan Schellander für das Projekt „Familie Schellander – Mit der Liebe zur Natur“ und Biohof Ganzi (Sabrina Ganzi und Thomas Hollauf) für das Projekt „Geht’s den Tieren gut, geht’s auch uns gut“
- Innovationspreis: Martin Moser für das Projekt „Biohof Moser – Tierwohl für Muttersauen“
- Sonderpreis: Michael Skuk für das Projekt „Familie Skuk, Lanzlhof – Geht’s den Schweinen gut, geht’s auch uns gut“
- Mit dem Sonderpreis für Tierschutz zeichneten Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber (von links) den Betrieb der Familie Skuk aus.
- Die Verleihung des Landestierschutzpreises fand im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung statt.
- Innovationspreis: Landesrat Martin Gruber (links) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner (rechts) mit der Familie Moser
- Zweiter Platz: Landesrat Martin Gruber (links) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner (rechts) mit der Familie Lexer
- Erster Platz: Landesrat Martin Gruber (links) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner (rechts) mit der Familie Prasser
- Landesrat Martin Gruber und Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner bei der Verleihung des Landestierschutzpreises
- Zwei dritte Plätze: Landesrat Martin Gruber (ganz links) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Beate Prettner (ganz rechts) mit Thomas Hollauf und Sabrina Ganzi sowie Stefan Schellander (von links)
