Klagenfurt
Das sind die Gewinner des Landestierschutz-Preises!
Der 4. Kärntner Landestierschutzpreis mit Hunderten kleinen Gewinnerinnen und Gewinnern – Die Volksschulen Micheldorf, St. Margarethen im Rosental, St. Stefan im Lavanttal und St. Primus im Jauntal jubelten über je 1.000 Euro.
Was können wir tun, damit es Tieren gut geht? — Mit dieser Frage wandte sich der Kärntner Landestierschutz-Preis an die Schüler der Volksschulen. „Die Antworten waren sensationell. Was wir hier an Projekten, Maßnahmen und Engagement zu sehen bekamen, war erste Klasse“, zeigten sich Landesrätin Beate Prettner und Landesrat Daniel Fellner beeindruckt. Auch die Jury — Tierschutzombudsfrau Jutta Wagner, Tierärztekammer-Präsident Franz Schantl, Peter Schmölzer von der Bildungsdirektion und „Matakustik“-Pädagoge Mathias Ortner — hatten ihre liebe Not, sich aus den vielen Einsendungen für drei Gewinner zu entscheiden.
Vier Gewinner
Kurzerhand machten sie aus drei vier Gewinner, obgleich auch alle anderen Einsendungen einen Preis verdient hätten, hieß es aus der Jury. Sie erhielten je 1.000 Euro für die Klassenkasse. „Als ich im Frühjahr 2018 Tierschutzreferentin geworden bin, war es eines meiner erklärten Vorhaben, einen jährlichen Tierschutzpreis des Landes Kärnten ins Leben zu rufen. Seit 2019 vergeben wir nunmehr jedes Jahr einen Tierschutzpreis — und stellen diesen immer unter ein anderes Motto. Denn der Tierschutzpreis soll die Vielfalt und Buntheit der Tierwelt widerspiegeln“, erklärte Prettner.
Die vergangenen Jahre
2019 stand er unter dem Motto „Landwirtschaftliche Nutztier“; 2020 musste man coronabedingt aussetzen; 2021 hieß es „Schwein gehabt“; 2022 ist man auf den „Hund“ gekommen. „Und 2023 haben wir uns an die Volksschulen mit der Frage gerichtet: Was können wir tun, damit es Tieren gut geht?“, ließ Prettner die vergangenen Jahre Revue passieren. „Mit dem Landestierschutz-Preis wollen wir Tierschutz stärker in unserer Gesellschaft verankern, wir wollen sensibilisieren, wir wollen Vorzeigeprojekte vor den Vorhang holen und wir wollen auch die Jüngsten unserer Gesellschaft miteinbeziehen“.
“Eine wichtige Sache”
Auch Fellner betonte den gesellschaftlichen Wert dieses Preises. „Der Tierschutzpreis ist eine schöne und wichtige Sache, die mir nicht nur als Hundebesitzer sehr am Herzen liegt, sondern ein ganz wichtiges Statement ist, um die Wichtigkeit des Tierwohls in den Vordergrund zu rücken. Das Wohl der Tiere, den Respekt für unsere Tierwelt, das sind Werte, die wir in unserer Gesellschaft wahren und stärken sollten.”
- Verleihung des Landestierschutzpreises an die Volksschule St. Primus.
- Verleihung des Landestierschutzpreises an die Volksschule St. Stefan.
- Verleihung des Landestierschutzpreises an die Volksschule Micheldorf.
- Verleihung des Landestierschutzpreises an die Volksschule St. Margareten im Rosental.
VS Micheldorf
Projekt „Immobilie gesucht“: Am längsten laufendes Projekt — seit 10 Jahren; es wurden 20 Nistkästen, Fledermaushäuser, 20 Insektenhotels, Igelhäuser, Eichkätzchen- und Singvögel-Futterstationen aus Holz gezimmert bzw. aus Tetra Pak und PET Flaschen hergestellt; Aufklärungen erfolgen über Plakate, Internetseiten, Gemeindezeitungen und Elternbriefe; fächerübergreifendes Projekt
VS St. Margarethen im Rosental
Alle Klassen machten mit, wobei sich jedes Kind einzeln, individuell und der Klassenstufe angepasst Gedanken zum Thema gemacht und etwas geschrieben, gebastelt, gezeichnet hat
VS St. Stefan im Lavanttal
Projekt „Leben aus dem Ei“ der 2. Klasse der VS St. Stefan; Nutztierprojekt; unter der Leitung der Klassenlehrerin wurden befruchtete Hühnereier in einer Brutmaschine ausgebrütet. Mit viel Wissen und Vorsicht durften die Kinder selbstverantwortlich diesen Vorgang begleiten und unterstützen. Es wurden Fragen rund um das Leben eines Huhnes intensiv erörtert; Folgeprojekt: bewusstes Einkaufen
VS St. Primus im Jauntal
Projekt „Hilf den Tieren im Herbst und Winter“ — von den beiden Klassen der Volksschule — mit Fotocollagen, selbstgemalten Vogelhäuschen, Theaterstück, Waldbesuch mit einem Jäger


