Hochwasserschutz
Hochwassergefahr in Poppichl gebannt
Im August 2023 gab es im Siedlungsgebiet in Poppichl bei Klagenfurt durch die hochwasserführende Glan ein verheerendes Hochwasserereignis bei dem 35 Einfamilienhäuser betroffen waren. Nun wurde die Gefahr gebannt.
© kowalsen.
Nun konnte nach nur zwei Jahren Planung, behördlicher Abwicklung, Ausschreibung und Bau ist die Siedlung an der Glan vor Hochwasser gesichert: Ein 100-jährlicher Schutz bietet der Bevölkerung zuverlässigen Schutz vor künftigen Überschwemmungen geschützt.
Die Anrainer
Die Hochwasserschutzmauer ist 1,4 Kilometer lang und bis zu 1,5 Meter hoch. Sie soll die Anwohner in den 35 Einfamilienhäuser vor Hochwasser in der Glan schützen. Rund drei Millionen Euro wurden investiert. Davon werden 42,5 Prozent vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft getragen, 40 Prozent vom Land Kärnten und 17,5 Prozent vom Wasserverband Glan.
Sicherheit geben
Landesrat Fellner betonte in seiner Ansprache: „Mit dieser Maßnahme zeigen wir, dass Prävention und gemeinsames Handeln wirken. Wir können auch in Zukunft nicht verhindern, dass es zu Hochwassern kommt aber wir können dafür sorgen, dass die Bevölkerung geschützt ist. Sicherheit durch kluge Planung und moderne Technik ist unser oberstes Ziel. Hochwasserschutzmaßnahmen wie diese sichern nicht nur Gebäude und Infrastruktur, sondern erhöhen auch das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Sicherheit und stärken die Lebensqualität in der Region nachhaltig.“
Die Gäste
Bei der Übergabe waren neben Landesrat Daniel Fellner noch die Bürgermeister Christian Scheider (Klagenfurt) und Franz Pfaller (Maria Saal) sowie Heinz Stiefelmeyer vom Bundesministerium und Stephan Schober von der Abteilung 12 des Landes Kärnten, Ziviltechniker Erich Eibensteiner, CCE-Ziviltechniker Mathias Cerne, Bauleiter Günther Jakob Gfrerer (Swietelsky) dabei.
- Landesrat Daniel Fellner bei der Übergabe der Hochwasserschutzmaßnahmen in Poppichl.
- Bürgermeister Franz Pfaller, Bürgermeister Christian Scheider, Landesrat Daniel Fellner, Heinz Stiefelmeyer vom Bundesministerium und Stephan Schober von der Abteilung 12 des Landes Kärnten (von links).