Weltspartag

Vom Spa­ren zur Vor­sor­ge: eine Kul­tur im Wan­del

Heute geht es um mehr als das klassische Sparen: Es geht um Vorsorgen statt nur Sparen. Die aktuelle Sparstudie der Erste Bank und Sparkassen zeigt: Derzeit wird so viel Geld zur Seite gelegt, wie seit 50 Jahren nicht mehr.

Vom Spa­ren zur Vor­sor­ge: eine Kul­tur im Wan­del Die Kärntner Sparkasse-Vorstände Michael Koren, Ulrike Resei und Siegfried Huber mit dem Sparefroh, "der" Symbolfigur des Sparens (von links).

© Hannes Krainz

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Was 1924 als Bil­dungs­in­itia­ti­ve begann, ist heu­te ein Sym­bol für finan­zi­el­le Selbst­be­stim­mung und gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­de Ver­ant­wor­tung. Der Welt­spar­tag wur­de von den Spar­kas­sen ins Leben geru­fen, um wirt­schaft­li­che Bil­dung zu för­dern, heu­te ist er eine Platt­form für Zukunfts­vor­sor­ge

His­to­rie mit Weit­blick

Nach dem 1. Welt­krieg war Euro­pa in einer Kri­se und das Geld ver­lor durch die Hyper­in­fla­ti­on dra­ma­tisch an Wert. Um die Bedeu­tung des Spa­rens wie­der posi­tiv zu beset­zen, beschlos­sen 135 Spar­kas­sen aus 27 Län­dern bei einem Kon­gress in Mai­land, jähr­lich einen Tag des Spa­rens ein­zu­füh­ren. Unter­stützt von Schu­len, Medi­en und Poli­tik wur­de der Welt­spar­tag zur gesell­schaft­li­chen Insti­tu­ti­on, mit dem Ziel, finan­zi­el­le Bil­dung zu ver­an­kern und Men­schen zu befä­hi­gen, für ihre Zukunft vor­zu­sor­gen. „Der Welt­spar­tag war von Beginn an eine gesell­schaft­li­che Bil­dungs­in­itia­ti­ve,“ sagt Sieg­fried Huber, Vor­stands­spre­cher der Kärnt­ner Spar­kas­se AG.

Vor­sor­gen statt nur spa­ren

Das klas­si­sche Spar­buch ver­liert zwar in sei­ner Wert­ent­wick­lung an Bedeu­tung, doch der Gedan­ke der Vor­sor­ge lebt wei­ter. 48 Pro­zent der Gen Z inves­tie­ren in Wert­pa­pie­re, 85 Pro­zent hal­ten finan­zi­el­le Vor­sor­ge für essen­zi­ell. Es gehe um Sicher­heit, Nach­hal­tig­keit und Ver­ant­wor­tung gegen­über kom­men­den Gene­ra­tio­nen. „Vor­sor­ge ist das neue Spa­ren“, meint Huber. „Der Kapi­tal­markt eröff­ne Wege zur Ver­mö­gens­bil­dung, dafür brau­che es mehr finan­zi­el­le Bil­dung. “Die Spar­kas­sen leis­ten hier mit ihren Initia­ti­ven einen ent­schei­den­den Bei­trag.”

Der Welt­spar­tag als Zukunfts­tag

Auch nach 100 Jah­ren ist der Welt­spar­tag ein Tag der Begeg­nung mit Kun­den, Fami­li­en, Unter­neh­men und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. Heu­te ste­hen Zukunfts­the­men im Mit­tel­punkt, wie finan­zi­el­le Bil­dung, nach­hal­ti­ge Vor­sor­ge und gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­de Ver­ant­wor­tung. Der Welt­spar­tag bleibt, was er immer war — und wird zugleich mehr denn je ein Sym­bol für Eigen­ver­ant­wor­tung, Sicher­heit und Zuver­sicht. Ein Stück öster­rei­chi­scher Kul­tur­ge­schich­te, das den Weg in eine finan­zi­ell selbst­be­stimm­te Zukunft weist.

01.11.2025 13:00
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Vom Spa­ren zur Vor­sor­ge: eine Kul­tur im Wan­del Die Kärntner Sparkasse-Vorstände Michael Koren, Ulrike Resei und Siegfried Huber mit dem Sparefroh, "der" Symbolfigur des Sparens (von links).

© Hannes Krainz