Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig und Baukulturreferent LR Daniel Fellner präsentierten gemeinsam mit Abteilungsleiter Maximilian Lintner die neue Förderlinie in Klagenfurt. Ziel sei es, den Zugang zu Sanierungen zu erleichtern und gleichzeitig einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Einfaches System, klare Wirkung
„So einfach wie nie: 1 Euro mal Energieeinsparung mal beheizte Fläche – fertig“, erklärte Schaunig bei der Präsentation. Die Förderung orientiert sich direkt an der Verbesserung des Heizwärmebedarfs: Je mehr Energie eingespart wird, desto höher fällt der Zuschuss aus. Einzelmaßnahmen – etwa Fenstertausch oder Dämmung – können ebenso eingereicht werden wie Gesamtsanierungen.
Klimaschutz und Baukultur Hand in Hand
Fellner betonte die doppelte Wirkung: Jede Sanierung schütze das Klima und bewahre wertvolle Bausubstanz. „Baukultur ist kein Luxus, sondern Lebensqualität für alle. Wer bestehende Gebäude erhält, spart Ressourcen und stärkt den Charakter unserer Orte.“
Zusätzliche Boni sollen Anreize für besonders energieeffiziente Sanierungen schaffen – bis zu 5.000 Euro Extra-Zuschuss sind möglich. Für denkmalgeschützte Gebäude gibt es einen Zuschlag von zehn Prozent.
Förderung auch für soziale Maßnahmen
Das Land fördert weiterhin barrierefreies Wohnen (bis zu 50 % der Kosten), den Austausch fossiler Heizsysteme (3.000 Euro plus Solarbonus) und den Erwerb von Altobjekten. Damit soll die Nutzung bestehender Gebäude und die Belebung von Ortskernen weiter gestärkt werden.
Der Sanierungs-Euro wird vollständig digital abgewickelt. Start ist der 1. Jänner 2026.

