Villach
Verdacht auf Betrug beim Goldankauf
Zwei Deutsche (16, 19) sollen in Villach eine 82-Jährige beim Goldankauf um einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschädigt haben. Die Ermittlungen laufen; es gilt die Unschuldsvermutung.
Kontrolle im Geschäftslokal
Am 11. November 2025 sind zwei junge Männer (16 und 19) in einem Villacher Geschäftslokal aufgefallen, als sie weitere Goldankäufe anbahnen wollten. Ermittler des Kriminaldienstes haben die beiden vor Ort überprüft. Der Anlass: der Verdacht, dass zuvor eine 82-jährige Kundin im Zusammenhang mit einem Goldverkauf um einen niedrigen fünfstelligen Betrag zu kurz gekommen ist.
Hintergrund des Verdachts
Nach ersten Informationen steht im Raum, dass der tatsächliche Wert des Goldes und die angebotene Gegenleistung stark auseinandergelegen haben könnten. Die Beamten ordnen den Fund zeitlich und inhaltlich ein und prüfen, ob es direkte Bezüge zur mutmaßlichen Tat gibt.
Ermittlungen und rechtliche Schritte
Die beiden Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe und machten von ihrem Recht Gebrauch, keine Angaben zu machen. Sobald die Erhebungen abgeschlossen sind, geht der Akt an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für beide die Unschuldsvermutung.
Weitere Maßnahmen
Parallel prüft das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl ein mögliches Aufenthaltsverbot gegen den 19-Jährigen. Die Ermittlungen klären, ob weitere Geschädigte betroffen sein könnten.