Klagenfurt
Neuer Öffi-Fahrplan bringt Taktverdichtung
Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn am 14. Dezember beginnt für Kärnten ein neues Mobilitätszeitalter. Der landesweite Fahrplanwechsel bringt dichtere Takte und ein deutlich größeres Angebot.
(von links) LR Sebastian Schuschnig, Beate Sommer und Reinhard Wallner präsentierten den neuen Öffi-Fahrplan für Kärnten.© Kärntner Linien
Bahn, Bus und Mikro-ÖV werden stärker vernetzt – das gesamte Öffi-System wird neu geordnet.
Größte Angebotsausweitung aller Zeiten
Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig präsentierte gemeinsam mit den Kärntner Linien und den ÖBB die neuen Fahrpläne. Auf der Hochleistungsachse Klagenfurt–Graz werden künftig 29 tägliche Direktverbindungen angeboten, ergänzt durch 26 Fernverbindungen nach Wien sowie einen Stundentakt nach Salzburg. In Klagenfurt, Villach, St. Veit und Wolfsberg entstehen neue Verkehrsknoten.
Dichtere Intervalle im Zentralraum
Zwischen Klagenfurt und St. Veit wird werktags ein 20-Minuten-Takt eingeführt. Im gesamten Zentralraum gilt ein 30-Minuten-Takt. Parallel dazu wird das Busnetz verstärkt und mit einem neuen Nummernschema übersichtlicher gestaltet. Fast alle Linien erhalten längere Betriebszeiten.
Bus und Bahn enger verknüpft
Busse werden an 38 Bahnhaltepunkten direkt an die S‑Bahn-Linien S1 bis S7 und den neuen Interregio „Alpe-Adria“ angebunden. Davon profitieren vor allem Pendler*innen und Schüler*innen. Die Kärntner Linien touren derzeit durch das Bundesland, um über Änderungen zu informieren.
