Klagenfurt
Klagenfurt spart 22 Planstellen ein
Die Stadt Klagenfurt legt für das kommende Jahr einen Stellenplan vor, der 22 Planstellen weniger vorsieht. Möglich wurde die Reduktion durch Nichtnachbesetzungen und Umverteilungen innerhalb mehrerer Abteilungen.
Bürgermeister Christian Scheider sieht Klagenfurt beim Budget 2026 auf einem guten Weg: Einsparungen beim Personal und beim ehemaligen Seniorenheim Hülgerthpark entlasten die Stadtfinanzen deutlich.© Red/KK
Der Entwurf liegt dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vor.
22 Planstellen fallen weg
Wie Bürgermeister Christian Scheider und Personalchef MMag. Johannes Kaschitz erklärten, sinkt die Zahl der Stellen von 1.771 auf 1.749. Betroffen sind unter anderem die Bereiche Stadtplanung, Gesundheit, Jugend und Familie, Baurecht, Gewerberecht, Klima- und Umweltschutz, Entsorgung sowie Straßenbau und Verkehr.
Gründe dafür sind Pensionierungen ohne Nachbesetzungen, ausgelagerte Dienstleistungen und Fremdvergaben im Reinigungsbereich.
Für Saison- und sonstige Bedienstete sind 140 Stellen vorgesehen, zusätzlich 23 Planstellen für Lehrlinge und 131 für Bedienstete mit mehr als 50 Prozent Behinderung.
Personalmaßnahmen der letzten Jahre
Scheider verweist auf Reformen seit 2021, darunter das neue Dienstrecht, die laufende Strukturreform von 22 auf 11 Abteilungen sowie eine Personalreform. Weitere Einsparungen seien politisch möglich, würden aber bedeuten, Leistungen der Stadt zu reduzieren, so Kaschitz.
Weniger Überstunden – geringere Kosten
2024 wurden durch ein neues Überstunden-Monitoring rund 30 Prozent weniger Überstunden ausbezahlt. Zudem sank die Zahl der Nebenbeschäftigungen von 244 auf 167. Die Personalkosten beliefen sich im Rechnungsabschluss 2024 auf rund 121,5 Millionen Euro.
