Mathematik
Kulturpreis für Barbara Kaltenbacher!
13 Kultur-, Förderungs- und Würdigungspreise machen Leistungen von Kunst und Kultur sichtbar und fördern kritische Auseinandersetzung als Fundament einer liberalen die Demokratie.
© LPD Kärnten/Just
Der diesjährige Kulturpreis des Landes Kärnten geht an die Mathematikerin Barbara Kaltenbacher. Landeshauptmann Peter Kaiser übergab den Kulturpreis des Landes sowie die weiteren 12 Förderungs- und Würdigungspreise im Rahmen eines Festaktes im Lake Side Park an die Preisträger. Die insgesamt 13 vergebenen Preise sind gesamtdotiert mit 91.000 Euro.
Wertschätzung der Kunst- und Kulturszene
„Kulturpreise sind generell eine Würdigung der Leistungen, ein Dank für das Engagement und eine sichtbare Anerkennung und Wertschätzung der Kärntner Kunst- und Kulturszene. Zugleich machen die Preise Kunst und Kultur sichtbar und fördern damit kritische Auseinandersetzung als eine fundamentale Ausstattung einer liberalen Demokratie. Meinungsäußerung, gleichgestellt kritischer Auseinandersetzung, sind Grundsäulen demokratischer Gesellschaften“, erklärte Kaiser, der zugleich dem 32-köpfigen Kulturgremium dankte, dass als Beratungsinstanz der Kärntner Kulturpolitik fungiert.
Seismograph für die Gesellschaft
Auch, dass die Kulturstrategie, fußend auf einem breiten, partizipativen Prozess, nun „in die letzte Runde geht und ihre Endfassung im Frühjahr 2026 vorliegen könnte“, erwähnte der Kulturreferent. Kaiser sieht die neue Kulturstrategie als Wegmarkierung für Kärntens Kunst- und Kultur-Szene. Die Verknüpfung mit dem Tourismus werde sie weiter sichtbar machen. Der diesjährigen Preisträgerin Barbara Kaltenbacher dankte Kaiser für ihr Engagement und ihr Bestreben, auch die Wissenschaft als Kunst sichtbar zu machen und in die Kultur miteinfließen zu lassen. An die gesamte Kärntner Kunst- und Kulturszene appellierte Kaiser: „Bleiben sie wachsam als Seismograph für die Gesellschaft!“
