Koralmbahn

Ehrun­gen für Men­schen hin­ter Jahr­hun­dert-Pro­jekt

Das Kärntner Regierungskollegium verlieh Ehrenzeichen an ÖBB-Chef Andreas Matthä und Projektleiter Klaus Schneider sowie weitere elf Dank- und Anerkennungsurkunden.

Ehrun­gen für Men­schen hin­ter Jahr­hun­dert-Pro­jektLandesrat Sebastian Schuschnig, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Andreas Matthä, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrätin Beate Prettner, Landesrat Daniel Fellner und Landesrat Peter Reichmann (von links).

© LPD Kärnten/Kuess

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Hin­ter dem Jahr­hun­dert­pro­jekt ste­hen zahl­rei­che Men­schen, von denen eini­ge vom Land Kärn­ten bei einem hoch­ka­rä­tig besetz­ten Emp­fang geehrt wur­den. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser über­reich­te gemein­sam mit den Lan­des­rä­ten das Gro­ße Gol­de­ne Ehren­zei­chen des Lan­des Kärn­ten an ÖBB-Vor­stands­vor­sit­zen­den Andre­as Mat­t­hä sowie den Pro­jekt­lei­ter und Gesamt­ko­or­di­na­tor der Kor­alm­bahn, Klaus Schnei­der. Im Kla­gen­fur­ter Kon­zert­haus wur­den außer­dem elf Dank- und Aner­ken­nungs­ur­kun­den an sie­ben Tun­nel­pa­ti­nen ver­lie­hen.

Nah­ver­kehrs­an­ge­bot für ganz Kärn­ten

„Es ist voll­bracht“, freu­te sich Kai­ser über die Eröff­nung der Kor­alm­bahn. „Aus einer Träu­me­rei ist eine Visi­on gewor­den und dann ein kon­kre­tes Pro­jekt“, beton­te er. Deut­lich spür­bar sei die Freu­de der Men­schen über die Fer­tig­stel­lung. Kärn­ten und die Stei­er­mark wür­den zusam­men­wach­sen. Die Bahn­ach­se von der Ost­see zur Adria sei eine gro­ße euro­päi­sche Idee, eine Ver­bin­dung von Men­schen zu Men­schen. Für den Lan­des­haupt­mann soll­te der 12.12. zum Fei­er­tag wer­den – aber nicht nur wegen der Eröff­nung der Kor­alm­bahn. „Der Finanz­mi­nis­ter hat mich heu­te aus Brüs­sel ange­ru­fen und mir mit­ge­teilt, dass der Aus­bau der Alpen-Adria-Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt mit 74 Mil­lio­nen Euro auf Schie­ne ist.“

Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber zeig­te sich stolz auf alle am Bau Betei­lig­ten, auf alle, die an das Pro­jekt – das oft genug zurück an den Start muss­te – geglaubt haben. Nun schaf­fe man ein Nah­ver­kehrs­an­ge­bot für ganz Kärn­ten, wie es noch nie dage­we­sen sei: „Es wird durch den Mikro-ÖV bis in die letz­ten Win­kel des Bun­des­lan­des rei­chen. Für die Men­schen ent­steht etwas Posi­ti­ves.” Die Kor­alm­bahn sei eine euro­päi­sche Ach­se, die Kärn­ten defac­to in die Mit­te rücke.

Ver­bin­dung mit­ten in Euro­pa

Ver­kehrs­lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig sprach von der enor­men Trag­wei­te des heu­ti­gen Tages: „Ein Pro­jekt wie die­ses fällt nicht vom Him­mel. Es braucht dafür Per­so­nen, die mehr tun als sie müs­sen. Men­schen, die Pio­nier­ar­beit geleis­tet haben, gab es auch auf Ver­wal­tungs­ebe­ne.“ Lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner ist Eisen­bah­ner­toch­ter und beschrieb ein Gän­se­haut­fee­ling. Wich­tig sei es, die Chan­cen durch die­se Ver­bin­dung mit­ten in Euro­pa ins Bewusst­sein der Men­schen zu brin­gen. Lan­des­rat Fell­ner sag­te hin­ge­gen, dass Kla­gen­furt und Graz jubeln, aber auch das Lavant­tal, aus dem er selbst kommt, wegen der vie­len Chan­cen eupho­risch sei: „Zwei groß­ar­ti­ge Bun­des­län­der rücken zusam­men.“ Lan­des­rat Reich­mann zeig­te sich über­wäl­tigt. Er dank­te allen Men­schen, die am Jahr­hun­dert­pro­jekt betei­ligt waren.

 “Groß­ar­ti­ge Leis­tung eines Teams“

Für Vize­kanz­ler Andre­as Babler ist die Kor­alm­bahn ein Zukunfts­pro­jekt, das vie­les ver­än­dern wird. „Wir bre­chen in einen neu­en Bal­lungs­raum auf, in eine neue Regi­on, die auch wirt­schaft­lich viel bedeu­tet“, sag­te er und hob den Sem­me­ring­ba­sis­tun­nel als nächs­ten Mei­len­stein her­vor. Auch Andre­as Mat­t­hä freu­te sich, dass Kärn­ten nun­mehr ins Zen­trum rückt und sich enor­me Chan­cen für das Land auf­tun. Bei der Unter­zeich­nung des ers­ten Bau­ver­tra­ges über 600 Mil­lio­nen Euro habe sei­ne Hand gezit­tert, gab der ÖBB-Chef zu. Jetzt sei die Kor­alm­bahn als ver­bin­den­de Ach­se Rea­li­tät gewor­den. Gesamt­ko­or­di­na­tor Klaus Schnei­der sag­te, dass er hier in Ver­tre­tung vie­ler tol­ler Men­schen ste­he: „Es ist die groß­ar­ti­ge Leis­tung eines Teams.“

13.12.2025 11:00 - Update am: 13.12.2025 11:03
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Ehrun­gen für Men­schen hin­ter Jahr­hun­dert-Pro­jektLandesrat Sebastian Schuschnig, Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Andreas Matthä, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrätin Beate Prettner, Landesrat Daniel Fellner und Landesrat Peter Reichmann (von links).

© LPD Kärnten/Kuess