AK Kärnten
Maroni-Test: Vier Proben durchgefallen
Die Arbeiterkammer Kärnten hat 14 Proben von Maroni und Esskastanien prüfen lassen. Vier Produkte sind wegen Schimmel, Wurmbefall und beschädigter Früchte als nicht für den Verzehr geeignet eingestuft worden.
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Was getestet worden ist
Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten hat Anfang Winter Maroni und Esskastanien aus Kärntner Geschäften untersuchen lassen. Insgesamt sind 14 Proben im Labor gelandet:
- 7 Proben aus verpackten Netzen
- 7 Proben aus offenem Verkauf
Die Kilopreise haben zwischen 5,99 und 14,99 Euro gelegen.
Geprüft worden sind vor allem:
- Geruch der rohen Früchte
- Anteil verdorbener oder mangelhafter Ware
- Kennzeichnung der verpackten Produkte
Vier Produkte als „nicht sicher“ eingestuft
Bei der Auswertung hat das Labor vier von 14 Proben beanstandet.
Diese Produkte sind wegen Schimmelbefall, Wurmbefall und beschädigter Früchte als nicht sicher und damit nicht für den Verzehr geeignet eingestuft worden. Das sind die Betriebe: kaernten.arbeiterkammer.at/maronitest
Die Etiketten der verpackten Maroni haben den lebensmittelrechtlichen Vorgaben entsprochen.
Tipps für den Einkauf
Die Arbeiterkammer hat auch Hinweise gegeben, worauf man beim Kauf achten kann.
Darauf kann man schauen:
- Frische Esskastanien haben eine harte, glatte und glänzende Schale.
- Gut gelagerte Ware ist nicht feucht, aber auch nicht extrem ausgetrocknet.
- Graue oder weiße Beläge auf der Schale können auf Schimmel hinweisen.
- Einwandfreie Esskastanien riechen neutral.
- Zu Hause soll man Esskastanien kühl, trocken und luftig lagern und bald verbrauchen.
Maroni oder Esskastanie?
„Esskastanie“ ist der Überbegriff für alle essbaren Edelkastanien. Dazu gehören auch kleinere, günstigere Früchte, bei denen die Haut tiefer eingewachsen ist.
Maroni sind sozusagen die Premium-Variante der Esskastanie:
- größer
- süßer
- und die innere Haut lässt sich leichter lösen
