Derbytime
KAC empfängt die Gäste aus Villach
Im ersten von drei Spielen innerhalb von nur vier Tagen empfängt der EC-KAC am Samstagnachmittag den EC VSV in der Heidi Horten-Arena.
Der EC-KAC (20 Siege, neun Niederlagen) eröffnet das intensive Feiertagsprogramm in der win2day ICE Hockey League mit sechs Begegnungen in den kommenden zehn Tagen heute (27. Dezember 2025) mit dem Heimspiel gegen den EC VSV (zwölf Siege, 15 Niederlagen). Die Heidi Horten-Arena ist zum sechsten Mal in der laufenden Saison ausverkauft, sämtliche Tickets waren am ersten Vorverkaufstag binnen weniger Minuten vergriffen.
2,10 Punkte pro Saisonspiel
Der EC-KAC absolvierte vor der Weihnachtspause eine Neun-Punkte-Woche (bei 16:5 Toren), deren Abschluss ein ungefährdeter 5:0‑Auswärtssieg beim Ferencvárosi TC bildete. Die Rotjacken haben damit sieben ihrer letzten acht Ligaspiele gewonnen und führen die Tabelle der win2day ICE Hockey League sowohl in absoluter (61 Zähler) als auch in relativer (2,10 Punkte pro Saisonspiel) Betrachtung an. Gegen ihren ersten Verfolger, die Graz99ers, beendeten die Klagenfurter Ende September letztmals ein Heimspiel ohne Zählbares, seither punkteten sie in elf Partien in der Heidi Horten-Arena hintereinander, acht davon wurden gewonnen.
Insgesamt 23 Überzahltreffer
Mit 3,59 erzielten Treffern (aus dem Spiel heraus) pro Begegnung ist der EC-KAC aktuell die Nummer zwei ligaweit, der Gegentorschnitt von 2,41 ist der drittbeste im Vergleich. Das über weite Strecken der bisherigen Saison holprige Powerplay verbesserte sich in den vergangenen Wochen massiv, aus den fünf jüngsten Ligaspielen steht eine Erfolgsquote von 38,9 Prozent im Spiel bei numerischem Vorteil zu Buche. Nach den dreien vom Sonntag in Budapest werden Klagenfurts insgesamt 23 Überzahltreffer in der laufenden Spielzeit ligaweit aktuell nur noch von Olimpija Ljubljana (31) übertroffen.
18 Zähler abgegeben
Der EC VSV nimmt in der Tabelle der win2day ICE Hockey League (mit Stand vom Freitagnachmittag) den neunten Rang ein. Die Draustädter standen im bisherigen Saisonverlauf bereits wesentlich besser da, rutschten seit Mitte November aber in eine Ergebniskrise: Acht der letzten zehn Spiele gingen verloren, die Adler blieben gegen Budapest und in Innsbruck gänzlich ohne Punkt. Villach hat in der laufenden Saison damit bereits 18 Zähler gegen Teams, die aktuell außerhalb der Top-Sechs liegen, abgegeben.
Müssen Output steigern
Soll in den verbleibenden 21 Begegnungen im Grunddurchgang noch der Sprung auf einen Rang, der die vorzeitige Playoff-Qualifikation bedeuten würde, gelingen, muss der VSV aber auch sein Output gegen die Spitzenteams steigern, bislang wurden nur 15 von 39 möglichen Punkten in Duellen mit Mannschaften aus den Gegenwärtigen Top-Sechs eingefahren. Unterdurchschnittlich erfolgreich präsentierte sich Blau-Weiß bislang im Penalty Killing: Bei numerischer Unterlegenheit kassierte man im Schnitt alle 6:28 Minuten einen Gegentreffer, was aktuell dem zweitschwächsten Wert in der ICE entspricht.
