Land Kärnten
Fellner verdoppelt Förderungen für Katastrophen-Übungen
Ab 2022 gibt es mit 20.000 Euro das Doppelte an Förderungen pro Jahr für Katastrophen-Übungen der Feuerwehren, kündigt Landesrat Daniel Fellner an.
Überflutungen, Starkregen, Hangrutschungen oder brennende E‑Autos – Klimawandel und technische Neuerungen stellen unsere Feuerwehren vor immer größer werdende Herausforderungen im Bereich des Katastrophenschutzes. „Deswegen ist für mich nicht nur morgen der internationale Tag der Katastrophen-Vorbeugung, sondern jeder Tag“, stellt Landesrat und Katastrophenschutz-Referent Daniel Fellner klar. Damit sich die Feuerwehren kontinuierlich auf diverse Szenarien vorbereiten können, verdoppelt Fellner die finanziellen Mittel für Katastrophen-Übungen von 10.000 Euro auf 20.000 Euro pro Jahr. Die neue Fördersumme steht ab Jänner 2022 zur Verfügung.
Ausrüstung für EU-Auslandseinsätze
Darüber hinaus sollen EU-Hilfseinsätze, wie die Bekämpfung der Waldbrände in Griechenland und Nordmazedonien, möglich werden. Während etwa Feuerwehren aus Niederösterreich vergangenen Sommer zum Helfen ins Ausland ausrückten, mussten Kärntens Feuerwehren mangels Zertifizierung zu Hause bleiben. „Künftig sollen auch Kärntens Wehren die erforderlichen EU-Module haben, sprich, die Ausrüstung muss für EU-Auslandseinsätze registriert sein“, betont Fellner.