Wernberg
„Die Natur ist ein großartiger Künstler!“
Josefine Blaich stellt ihre Werke bis Ende März in der Galerie Wernberg im Gemeindeamt aus. Bürgermeisterin Doris Liposchek lädt Kunstinteressierte zur Vernissage am Mittwoch, 14. Jänner 2026, mit Beginn um 16 Uhr ein.
Josefine Blaich, geboren und aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof in Viktring, hat ihre Leidenschaft für die Natur von klein auf entwickelt. Heute lebt sie in einem hundert Jahre alten Haus in Drobollach, das nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihr Atelier beherbergt – ein Ort, der den besonderen Charme ihrer Arbeiten widerspiegelt. „Die Vielfalt der Schönheiten auf die Leinwand zu bringen, ist immer wieder eine Herausforderung und spannend“, erzählt Blaich.
Weg zur Vielseitigkeit
Bereits 1994 begann sie, sich der Landschaftsgrafik zu widmen, zunächst mit den Techniken Zeichnen und Aquarellieren. Durch Workshops und Sommerakademien erweiterte sie ihr Repertoire auf Aquarell, Acryl, Eitempera und Öl. Besonders das Malen mit Acryl hat es ihr angetan: „Es ist unempfindlich, trocknet schnell und eignet sich am besten zum Experimentieren.“ Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie an der Freien Akademie für Kunst und Philosophie in Klagenfurt, wo sie sechs Semester unter Anleitung von Luka Anticevic und Peter Kohl die Kunst des Malens vertiefte und den Lehrgang mit einem Diplom abschloss.
Natur und Nähe
Neben der Kunst prägte auch ihr beruflicher Werdegang ihr Leben: Als Anästhesie-Schwester konnte sie sich den Traum vom eigenen Atelier und einer eigenen Galerie erfüllen. Ihre Begeisterung für die Kunst teilt sie gern mit anderen. „Ich bin ein sehr geselliger Mensch“, sagt sie und so ist ihre Freizeit von vielfältigen Kontakten und neuen Erfahrungen geprägt. Die Natur, die sie täglich umgibt, beeinflusst ihr Schaffen. Mal greift sie auf gegenständliche Darstellungen zurück, mal auf abstrakte Formen – immer geprägt von der unmittelbaren Nähe zur Landschaft.
Kunst im Ruhestand
Seit ihrer Pensionierung im Jahr 2006 widmet Blaich ihre gesamte Zeit der Kunst. Stillstand kennt sie nicht: „Die Kunst ist das Mittel, Fähigkeiten im Menschen zu wecken, von denen er selbst noch nichts wusste!“ Ihre Werke sind in der Galerie Wernberg im Rahmen der Öffnungszeiten des Gemeindeamts zu besichtigen.

