Eishockey
VSV feiert 3:2‑Sieg gegen Fehérvár!
Erst in der Overtime sorgte MacPherson nach einem schnellen Konter für die Erlösung und sicherte Villach den Zusatzpunkt.
Die ersten Offensivsequenzen gehörten den Hausherren, zwingende Torchancen blieben jedoch zunächst aus. Ein Fernschuss von John Hughes wurde geblockt, kurz darauf hatte Wallenta bei einem 2‑auf-1-Konter die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aus linker Position im Slot jedoch an Fehérvár-Goalie Reijola, der mit dem Blocker parierte (2.).
Führung nach 14 Minuten
In Spielminute fünf wurde es erstmals richtig gefährlich, als ein Querpass den gesamten Villacher Slot durchquerte und ein Fehérvár-Stürmer am langen Pfosten die Scheibe nur knapp verpasste, das Tor war bereits leer. Villach fand jedoch wieder zu seinem Anfangselan zurück. Die bis dahin größte Einschussmöglichkeit bot sich Maximilian Rebernig: Van Nes brachte die Scheibe mit viel Tempo in die Offensivzone, legte zurück auf Lindner, dessen Schuss durch einen Abfälscher hinters Tor ging. Von dort wurde der Puck in den Slot gespielt, wo Rebernig frei zum Abschluss kam, aus kurzer Distanz jedoch an Reijola scheiterte. In der 14. Spielminute fiel die verdiente Führung für die Adler. John Hughes verrichtete in der Offensivzone viel harte Arbeit, band zwei Gegenspieler und ließ für Adam Helewka abtropfen. Dieser legte quer durch den Slot auf Nick Hutchison, der abschloss und die Scheibe über die Fanghand von Reijola ins Tor beförderte – 1:0 für Villach.
Die Partie wurde offener
Villach kam mit viel Energie aus der Kabine. Budgell gewann gleich das erste Anspiel in der neutralen Zone, MacPherson brachte die Scheibe in die Offensivzone und schoss aus der Distanz Richtung Tor. In Spielminute 24 folgte die nächste Großchance: Wieder war es ein gewonnenes Bully von Budgell, die Scheibe kam links zur blauen Linie, wo Lindner das Spielgerät wuchtig in Richtung Tor hämmerte. Der Schuss wurde noch abgefälscht und strich nur knapp am langen Eck vorbei. In Minute 25 belohnte sich Villach für den Druck. Stajnoch holte Adam Helewka von den Beinen und musste wegen Beinstellens für zwei Minuten in die Kühlbox.
Exakt mit Ablauf der Strafe schlugen die Adler zu. Lindner traf vom rechten Bullykreis zunächst die Stange, der Abpraller sprang auf die gegenüberliegende Seite, wo John Hughes seelenruhig ins leere Tor einschob – 2:0. Die Freude währte jedoch nicht lange. Van Nes verlor an der offensiven blauen Linie die Scheibe. Messner legte auf Erdely, dieser weiter auf Kuralt – Cannata war geschlagen, nur noch 2:1. Die Partie wurde nun offener. Zunächst profitierte Scherbak von einem Defensivfehler der Ungarn und kam zum Konterabschluss, Reijola parierte. Auf der Gegenseite schloss Kuralt einen Gegenstoß von rechts ab, Cannata blieb Sieger.
Overtime war nicht von langer Dauer
Im Schlussabschnitt kamen die Ungarn besser aus der Kabine. Zwar setzten sie sich phasenweise in Villachs Zone fest, nennenswerte Torchancen blieben jedoch aus. Einzig ein Schuss von Gerlach an die Außenstange in Spielminute 43 sorgte für Gefahr. Das Spiel plätscherte etwas vor sich hin, die spielerische Überhand hatten die Gäste. Die nächste Gelegenheit hatten dennoch die Adler. Scherbak schickte Hancock aus der neutralen Zone steil, der Villacher Mittelstürmer schloss gut ab, traf Reijola jedoch auf der Maske. Kurz darauf durfte Villach für vier Minuten in Überzahl agieren. Villach kam in Formation, die Scheibe zirkulierte , doch Großchancen blieben aus. Doch schlugen die Gäste 36 Sekunden vor Ende zu: Kuralt legte quer auf Messner, der das Zuspiel direkt nahm und den Puck in die Maschen setzte. Die Overtime war nicht von langer Dauer. Nach nur 41 Sekunden verspielte Erdely die Scheibe, der VSV konterte 3‑gegen‑2: Hancock legte auf Scherbak, der die Übersicht behielt und MacPherson steil schickte. Reijola war zu weit aus seinem Kasten draußen und MacPherson schob ins leere Tor ein.



