Wirtschaft

Gemein­den sichern Nach­wuchs für die Zukunft

Das Land Kärnten blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung der zentralen Lehrlingsausbildung zurück: Insgesamt wurden seit 2021 98 Lehrlinge betreut.

Gemein­den sichern Nach­wuchs für die Zukunft„Die Investition in die zentrale Lehrlingsausbildung ist auch eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinden“, sagt Landesrat Daniel Fellner.

© Kowalsen.

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„Die Leh­re, vor allem die Leh­re mit Matu­ra, ist ein öster­rei­chi­sches Erfolgs­mo­dell. Eines, das jun­gen Men­schen viel­fäl­ti­ge Chan­cen bie­tet und alle Türen für die Zukunft offen­hält“, meint Lan­des­rat Dani­el Fell­ner. Die Lehr­lings­of­fen­si­ve der Kärnt­ner Gemein­den hat sich seit der Ein­füh­rung der zen­tra­len Lehr­lings­aus­bil­dung im Jahr 2021 als sta­bi­les, zukunfts­ori­en­tier­tes Modell eta­bliert und setzt bewusst auf lang­fris­ti­ge Qua­li­tät statt kurz­fris­ti­ger Lösun­gen.

2025: wei­te­rer star­ker Jahr­gang

Die zen­tra­le Lehr­lings­aus­bil­dung ent­las­te einer­seits die Gemein­den effek­tiv und bie­tet einen nach­hal­ti­gen Mehr­wert, und gebe den Lehr­lin­gen ande­rer­seits eine hoch­wer­ti­ge, pra­xis­na­he Aus­bil­dung. Die Zah­len spre­chen für sich: 98 Lehr­lin­ge wur­den bis­lang betreut, davon haben bereits 54 erfolg­reich ihre Lehr­ab­schluss­prü­fung abge­legt, wäh­rend 44 wei­ter­hin in Aus­bil­dung ste­hen. Beson­ders erfreu­lich: Im Herbst 2025 star­te­te ein wei­te­rer star­ker Jahr­gang mit 17 neu­en Lehr­lin­gen, der das Ver­trau­en in das Modell unter­streicht.

För­de­rung von 500 Euro pro Monat

Für die Gemein­den gibt es dar­über hin­aus eine finan­zi­el­le För­de­rung von 500 Euro pro Monat im ers­ten Lehr­jahr. So wird es für die Kom­mu­nen leich­ter, jun­ge Men­schen aus­zu­bil­den und gleich­zei­tig eige­ne Fach­kräf­te lang­fris­tig zu sichern. „Die Inves­ti­ti­on in die zen­tra­le Lehr­lings­aus­bil­dung ist auch eine Inves­ti­ti­on in die Zukunft unse­rer Gemein­den“, sagt Fell­ner, denn jede gut aus­ge­bil­de­te Fach­kraft stär­ke Land und Ver­wal­tung vor Ort.

Qua­li­tät der Aus­bil­dung wei­ter erhö­hen

Für das Jahr 2026 sind bereits wei­te­re Maß­nah­men geplant, dar­un­ter eine Exkur­si­on nach Wien für die Aus­bil­der sowie inter­ak­ti­ve Work­shops mit den Lehr­lin­gen, um die Qua­li­tät der Aus­bil­dung wei­ter zu erhö­hen und den Aus­tausch zu för­dern. „Wir wol­len, dass Lehr­lin­ge spü­ren: Ihr Ein­satz zählt, ihre Aus­bil­dung wird geschätzt und sie haben eine ech­te Zukunft vor sich.” Die zen­tra­le Lehr­lings­aus­bil­dung gilt als ver­gleichs­lo­ses, effi­zi­en­tes Modell zur nach­hal­ti­gen Siche­rung qua­li­fi­zier­ter Nach­wuchs­kräf­te in den Gemein­den. Sie zeigt, dass eine durch­dach­te, pra­xis­na­he Aus­bil­dung, gepaart mit finan­zi­el­ler und orga­ni­sa­to­ri­scher Unter­stüt­zung, auch in Zei­ten sin­ken­der Lehr­be­trie­be erfolg­reich funk­tio­nie­ren kann.

17.01.2026 19:00
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Gemein­den sichern Nach­wuchs für die Zukunft„Die Investition in die zentrale Lehrlingsausbildung ist auch eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinden“, sagt Landesrat Daniel Fellner.

© Kowalsen.