Klagenfurt

Chris­ti­an Schei­der weist Vor­wür­fe zurück: Krass­nig-Gut­ach­ten nicht geheim

Bürgermeister Christian Scheider weist Vorwürfe zurück und betont, dass die Gutachten von Wirtschaftsprüfer Ulrich Krassnig für alle Senatsmitglieder einsehbar waren. Eine Weitergabe sei derzeit nur wegen rechtlicher Vorgaben und möglicher sensibler Inhalte eingeschränkt.

Chris­ti­an Schei­der weist Vor­wür­fe zurück: Krass­nig-Gut­ach­ten nicht geheimBürgermeister Christian Scheider weist Vorwürfe rund um die Krassnig-Gutachten zurück und betont die Transparenz gegenüber dem Stadtsenat.

© Harald Raffer

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Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der weist Berich­te zurück, wonach er angeb­lich Gut­ach­ten des Wirt­schafts­prü­fers Ulrich Krass­nig zurück­ge­hal­ten oder geheim gehal­ten habe. Ent­spre­chen­de Dar­stel­lun­gen in ein­zel­nen Medi­en bezeich­net er als „voll­kom­men falsch“.

Wie Schei­der in einer Stel­lung­nah­me betont, habe er Krass­nig in sei­ner Funk­ti­on als Bür­ger­meis­ter und obers­ter Eigen­tü­mer­ver­tre­ter der Stadt­wer­ke mit zwei Exper­ti­sen beauf­tragt. Der Gesamt­auf­wand habe rund 30.000 Euro betra­gen. Die Arbei­ten sei­en ord­nungs­ge­mäß erle­digt wor­den.

Von Geheim­hal­tung kön­ne kei­ne Rede sein, so Schei­der. Alle Mit­glie­der des Stadt­se­nats hät­ten die Mög­lich­keit gehabt, Ein­sicht in die Berich­te zu neh­men. Dafür sei ein eige­ner Daten­raum ein­ge­rich­tet wor­den. Zudem habe Krass­nig ange­bo­ten, per­sön­lich für Fra­gen zur Ver­fü­gung zu ste­hen und sei auch als Aus­kunfts­per­son im Gemein­de­rat auf­ge­tre­ten.

Wei­ter­ga­be der­zeit ein­ge­schränkt

Eine Aus­hän­di­gung der Unter­la­gen sei der­zeit aller­dings nicht mög­lich. Einer­seits bestehe noch eine Wei­ter­ga­be- und Ver­wen­dungs­be­schrän­kung durch den Urhe­ber, ande­rer­seits müs­se geklärt wer­den, ob sen­si­ble Unter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen ent­hal­ten sei­en. Eine unkon­trol­lier­te Ver­öf­fent­li­chung könn­te den Stadt­wer­ken finan­zi­el­len Scha­den zufü­gen, argu­men­tiert der Bür­ger­meis­ter. Aktu­ell füh­re er Gesprä­che mit dem Wirt­schafts­prü­fer und den Stadt­wer­ken, um die Bedin­gun­gen für eine mög­li­che Wei­ter­ga­be zu klä­ren.

Bezah­lung recht­lich abge­si­chert

Auch zur Bezah­lung der Gut­ach­ten nimmt Schei­der Stel­lung. Er habe sich im Vor­feld recht­lich abge­si­chert, die Rech­nun­gen sei­en auf Grund­la­ge die­ser Exper­ti­se von der Magis­trats­di­rek­ti­on begli­chen wor­den. Die Gut­ach­ten habe er für die Aus­übung sei­nes Amtes ange­for­dert – nicht als Pri­vat­per­son. Soll­te die Gemein­de­auf­sicht eine ande­re Rechts­mei­nung ver­tre­ten, müs­se die­se in Form eines Bescheids vor­ge­legt wer­den, so Schei­der. Dage­gen wer­de er gege­be­nen­falls recht­lich vor­ge­hen. Im kom­men­den Gemein­de­rat kün­digt der Bür­ger­meis­ter eine aus­führ­li­che Infor­ma­ti­on über die Stel­lung­nah­me der Auf­sichts­be­hör­de an. Dabei wol­le er auch dar­auf hin­wei­sen, dass es bereits in frü­he­ren Peri­oden ver­gleich­ba­re Auf­trags­ver­ga­ben mit teils höhe­ren Sum­men gege­ben habe.

03.02.2026 17:00
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Chris­ti­an Schei­der weist Vor­wür­fe zurück: Krass­nig-Gut­ach­ten nicht geheimBürgermeister Christian Scheider weist Vorwürfe rund um die Krassnig-Gutachten zurück und betont die Transparenz gegenüber dem Stadtsenat.

© Harald Raffer