Warmbach-Proben negativ
Entwarnung nach Untersuchungen
Im Warmbach sind Wasser-, Algen- und Fischproben untersucht worden. Alle Ergebnisse sind negativ, eine Fremdeinwirkung ist ausgeschlossen worden – die tropischen Fische sind wegen der Kälte und des niedrigen Wasserstands verendet.
© Red/KK
Proben ausgewertet
Nach Berichten über erhöhte Chlorwerte im Warmbach sind Wasser‑, Fisch- und Algenproben entnommen worden. Die Ergebnisse sind nun vorgelegen und sind durchgehend negativ gewesen. Eine Fremdeinwirkung ist damit ausgeschlossen worden.
Ursache eingegrenzt
In den vergangenen Wochen sind mehrere tote exotische Fische im Warmbach gefunden worden. Bei Ortsaugenscheinen ist die Kombination aus Kälte und sehr niedrigem Wasserstand als Ursache festgestellt worden. Lebendige heimische Fische sind dabei weiterhin vorgefunden worden.
Labor ohne Befund
Nach weiteren Hinweisen auf Chlorgeruch sind zusätzliche Proben genommen und im Labor untersucht worden. Weder Chlor noch Abbauprodukte sind nachgewiesen worden, auch beim Ammonium sind unkritische Werte festgestellt worden. Ein starker pH-Umschwung, wie er bei Chloreintrag zu erwarten gewesen wäre, ist nicht festgestellt worden.
Temperaturen zu niedrig
Die Temperatur ist an mehreren Stellen mit teils 14 bis 16 Grad gemessen worden und damit deutlich unter den üblichen Werten gelegen. Untersucht worden sind auch Algen sowie ein tropischer Zebrabarsch, die Algen sind vital gewesen, der Fischmagen ist leer gewesen. Insgesamt sind keine Hinweise auf äußere Einflüsse außer der anhaltenden Kälte gefunden worden.
