Umweltverschmutzung
Fischsterben in der Lavant
In der Lavant im Bezirk Wolfsberg ist ein Fischsterben festgestellt worden. Nach einer Betriebsstörung in einem Industriebetrieb dürfte Mischlauge über die Kläranlage St. Andrä in den Fluss gelangt sein.
© Pixabay (Symbolfoto)
Verunreinigung entdeckt
Am 8. März 2026 ist gegen 13.15 Uhr angezeigt worden, dass es im Lavantfluss auf Höhe Aich in der Gemeinde St. Paul zu einem Fischsterben gekommen ist. Bei der Überprüfung ist südlich der Kläranlage St. Andrä eine deutliche Trübung mit Schaumflecken festgestellt worden.
Eine weitere Kontrolle flussaufwärts ist gleichzeitig durchgeführt worden. Dabei sind keine Verunreinigungen festgestellt worden.
Betriebsstörung erhoben
Im Zuge der weiteren Erhebungen ist bekannt geworden, dass es bereits am 7. März 2026 zwischen 21 und 21.45 Uhr in einem Industriebetrieb in der Gemeinde St. Gertraud zu einer Betriebsstörung gekommen ist. Dabei ist eine bisher unbestimmte Menge Mischlauge in das betriebliche Kanalsystem eingetreten.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist die Lauge über dieses System in die Kläranlage St. Andrä und von dort weiter in den Lavantfluss gelangt.
Ausmaß noch unklar
Wie stark die Umweltbeeinträchtigung ausgefallen ist, wie groß das Fischsterben ist und ob an der Kläranlage St. Andrä ein Schaden entstanden ist, kann derzeit noch nicht angegeben werden. Diese Punkte sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.