Wien
ESC leider ohne Kärntner Vertreter!
Für Kärnten starteten Bamlak Werner und Julia Steen, sie gingen jedoch beide leer aus. Den Sieg sicherte sich der 19-jährige Cosmó.
Julia Steen (links) und Bamlak Werner (rechts) gingen beim Vorentscheid leider leer aus.© Stefan Leitner/Hans Leitner
Zwölf Acts sind am Freitagabend (20. Februar 2026) bei der Live-Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ um das Finalticket für den Eurovision Song Contest (ESC) angetreten. Cosmó, der sich mit seinem Titel „TANZSCHEIN“ gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt hat, vertritt Österreich beim 70. Eurovision Song Contest im Mai in Wien.
Tanzen als internationale Sprache
„Ich habe den Song für meine Mama geschrieben, weil sie gerne mehr tanzen möchte. Wir haben auch schon das ein oder andere Mal gemeinsam in der Küche dazu getanzt, bevor ich den Song für ‚Vienna Calling‘ eingereicht habe”, sagt der 19-jährige Cosmó. Von daher möchte er für seine Mama antreten und beim ESC gewinnen. Tanzen sei eine internationale Sprache, da könne jede und jeder in jeder Form mitmachen. “Mit dem Tanzen möchte ich die Menschen zusammenbringen – genauso wie das ESC-Motto ‚United by Music‘.”
Im Finale von „The Voice Kids“
Er ist gebürtiger Ungar, der im Burgenland aufgewachsen ist und heute in Wien lebt. Sein Künstlername steht für seine Weltoffenheit und seine Faszination für das Universum. Er spielt Gitarre und Klavier und nimmt Gesangsunterricht bei einer Opernsängerin aus Graz. 2022 erreichte Cosmó das Finale von „The Voice Kids“.
Seit Sommer 2025 arbeitet er gemeinsam mit seinem Produzenten und Garish-Schlagzeuger Markus Pemer an seinen Songs. Ebenfalls 2022 gründete er die Band „The Thumbs“ für Live-Auftritte und Studioaufnahmen. Cosmó hat bereits auf Clubs, Bällen und als Warm-Up bei der „Starnacht am Neusiedlersee“, in Graz sowie im Gasometer zusammen mit seinem Coach Alvaro Soler performt.
