Dara

Bul­ga­ri­en gewinnt den Song Con­test!

Als Gastgeberland hat Österreich heuer insgesamt sechs Punkte bekommen, einen von den Jurys, fünf vom Publikum.

Bul­ga­ri­en gewinnt den Song Con­test!

© facebook.com/EurovisionSongContest

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Bul­ga­ri­en hat­te zuletzt drei Jah­re aus­ge­setzt – und jetzt gelang das furio­se Come­back, bei dem das Land zum aller­ers­ten Mal den Bewerb gewin­nen konn­te. Bei den Wett­quo­ten hat­te Dara zwar in den ver­gan­ge­nen Tagen auf­ge­holt, lag aber den­noch weit hin­ter den Topp­lat­zier­ten. Schon nach der Durch­ga­be der Jury­wer­tun­gen war Bul­ga­ri­en über­ra­schend in Füh­rung gele­gen. Bei der Addi­ti­on der Tele­vo­tings wur­de dann klar, dass die gro­ßen Favo­ri­ten geschla­gen sind. Bul­ga­ri­en setz­te sich dann auch mit den bei Wei­tem meis­ten Punk­ten vom inter­na­tio­na­len Publi­kum klar durch. 516 Punk­te waren es am Ende.

Poli­tik spiel­te lan­ge kei­ne Rol­le

Platz zwei ging an Isra­el, Noam Bet­tan hat­te mit sei­nem flot­ten Chan­son „Michel­le“ eben­falls beim Tele­vo­ting abge­räumt. Das war aber erwart­bar, Isra­el lan­de­te schon im Vor­jahr auf Platz zwei, weil Fans und Unter­stüt­zer in vie­len Län­dern akti­viert wer­den – auch als Gegen­re­ak­ti­on auf die For­de­run­gen nach dem Aus­schluss des Lan­des.

Die poli­ti­sche Debat­te spiel­te aller­dings zumin­dest in der Stadt­hal­le lan­ge kei­ne Rol­le, alle Sei­ten bemüh­ten sich um einen ver­bin­den­den Umgang. Erst als klar wur­de, dass Isra­el gewin­nen könn­te, gab es in der Hal­le lau­te­re Unmuts­äu­ße­run­gen.

Rumä­ni­en auf Platz drei

Alex­an­dra Căpi­tă­nes­cu aus Rumä­ni­en erober­te den drit­ten Platz mit ihrer Band und der Hard­rock­num­mer mit dem pro­vo­kan­ten Titel „Cho­ke Me“. Die Sän­ge­rin kippt im Song mehr­mals ins Opern­fach – eine klei­ne Kon­ti­nui­tät zu den Gewin­nern der ver­gan­ge­nen bei­den Jah­re JJ und Nemo. Geschla­gen geben muss­ten sich die gro­ßen Favo­ri­ten: Der aus­tra­li­sche Super­star Del­ta Good­rem räum­te vor allem bei den Jurys nicht so vie­le Punk­te ab wie erwar­tet. Ihre hym­ni­sche Bal­la­de mit per­fek­tio­nier­ter Insze­nie­rung hät­te wohl vor zehn Jah­ren den Bewerb noch locker gewon­nen, heu­er reich­te es aber nur für Platz fünf.

17.05.2026 11:00
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