Ausgezeichnet
Nachhaltigkeit: Preise gehen nach Greifenburg und Bad St. Leonhard
Die Unternehmen Weissenseer Holz-Systembau GmbH aus Greifenburg und KLH Massivholz Wiesenau aus Bad St. Leonhard wurden am Donnerstag mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Nachhaltigkeit und schonender Ressourcen-Umgang führten zum Erfolg.
© LPD Kärnten/Höher
Seit dem Jahr 2013 organisiert der Universitätsclub Kärnten gemeinsam mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und weiteren Kooperationspartnern die Veranstaltungsreihe „Landschaft des Wissens“. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Themen „Landschaft weiter denken“ und die Kärntner Baukultur zwischen privaten und öffentlichen Interessen. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Auszeichnungen verliehen: Einerseits der mit 5.000 Euro dotierte, vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) ausgeschriebene „KWF.nachhaltig“-Preis und andererseits der mit 3.000 Euro dotierte, von der Kärntner Sparkasse ausgeschriebene „Förderpreis.nachhaltig“. Am vergangenen Donnerstag wurden die Preisträger im Techendorfer Weissensee-Haus von Landeshauptmann Peter Kaiser ausgezeichnet.
Nachhaltigkeit und Ressourcen-Umgang
Kaiser gratulierte den Preisträgern und hob gleichzeitig die Notwendigkeit hervor, in Politik und Verwaltung auf den globalen „Mind Change“ in Richtung Nachhaltigkeit und schonender Ressourcen-Umgang zu reagieren. Zudem verwies er auf die Sünden der Vergangenheit, wie etwa die Verbauung der Kärntner Seen. „Hier ist noch viel Luft nach oben“, sagte der Landeshauptmann. Die Region Weissensee setzte, so Kaiser, bereits vor 18 Jahren als lobenswerte und international vielbeachtete Ausnahme ein Zeichen für umweltschonenden und zukunftsweisenden Tourismus. Neue gemeinsame Wege müssen auch in den Bereichen Steuerverteilung, Verwaltungssynergien, Mobilität, Arbeitsplatzbewirtschaftung und Bildung gesucht und beschritten werden.

Weissenseer Holz-Systembau GmbH
Die Weissenseer Holz-Systembau GmbH wurde mit dem „KWF.nachhaltig“-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für Planung und Bau der Werksanlage in Greifenburg. Im Rahmen des Vorhabens konnte das verbaute Bauvolumen um 70 Prozent verringert werden. Umweltschonend wird unter anderem die Beheizung und Kühlung der Betriebsräume aus der Abwärme der Maschinen gewonnen. So wird ein grüner „Finger Print“ gesetzt.

KLH Massivholz Wiesenau
Mit dem „Förderpreis.nachhaltig“ wurde das Unternehmen KLH Massivholz Wiesenau ausgezeichnet. Das Unternehmen der Johann-Offner-Gruppe in Bad St. Leonhard gilt als Pionier in der Erstellung von Brettsperrholz und orientiert sich an einem sensiblen Umgang mit Umwelt- und Energiefragen. Der Preis wurde für die Errichtung eines Brettsperrholzwerks vergeben, in dem jährlich 150.000 Kubikmeter Holz umweltschonend hergestellt werden.