Bundesheer Kärnten

Kärnt­ner holen Titel im Schi­berg­stei­gen

Bei den Heeresmeisterschaften im Schibergsteigen in Tirol haben Kärntner stark aufgezeigt. Major Patrick Hubmann und Korporal Paul Verbnjak haben in ihren Klassen den Titel geholt.

Kärnt­ner holen Titel im Schi­berg­stei­gen

© Hansjörg Raggl/Bundesheer

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Hee­res­meis­ter­schaft in Tirol

Am Trup­pen­übungs­platz Lizum/Walchen in Tirol sind in die­ser Woche die Hee­res­meis­ter­schaf­ten im Schi­berg­stei­gen aus­ge­tra­gen wor­den. Ins­ge­samt 37 Ath­le­ten aus unter­schied­li­chen Ver­bän­den und Dienst­stel­len des Bun­des­hee­res haben sich der rund sie­ben Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke mit etwa 700 Höhen­me­tern im Auf­stieg gestellt.

Kärnt­ner vor­ne dabei

Den Hee­res­meis­ter­ti­tel in der All­ge­mei­nen Klas­se hat sich Major Patrick Hub­mann vom Jäger­ba­tail­lon 26 aus Kärn­ten gesi­chert. In der Eli­te-Klas­se hat Kor­po­ral Paul Verbnjak gewon­nen, vor dem Kärnt­ner Kor­po­ral Chris­tof Hoch­en­war­ter. Bei­de sind vom Hee­res­leis­tungs­sport­zen­trum Faak am See.

In der Senio­ren­klas­se hat Offi­ziers­stell­ver­tre­ter Josef Grug­ger vom Füh­rungs­un­ter­stüt­zungs­ba­tail­lon 2 aus Salz­burg den Titel geholt.

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Anspruchs­vol­le Stre­cke

Der Start­schuss ist um 9 Uhr mit einem Mas­sen­start im Bereich Lager Wal­chen auf rund 2.000 Metern See­hö­he gefal­len. Der ers­te Anstieg mit Tou­ren­ski hat zur Möl­ser Schar­te auf 2.379 Meter geführt.

Danach hat eine Tra­ge­pas­sa­ge auf den höchs­ten Punkt des Wett­kamp­fes auf 2.449 Metern gewar­tet. Es ist eine Abfahrt zurück auf etwa 2.100 Meter gefolgt, ehe der nächs­te Anstieg zum Klamm­joch auf 2.359 Meter geführt hat. Nach der zwei­ten Abfahrt ist das Ziel ober­halb des Lagers Liz­um erreicht wor­den. Für die Eli­te-Klas­se ist noch eine zwei­te Run­de dazu­ge­kom­men.

Sicher­heit im Fokus

Laut Bun­des­heer ist bei dem Bewerb die Sicher­heit an ers­ter Stel­le gestan­den. Dabei sind auch Gefah­ren­be­wusst­sein, Gebirgs­kom­pe­tenz und kör­per­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit her­vor­ge­ho­ben wor­den.

„Nicht nur auf­grund von meh­re­ren Lawi­nen­ab­gän­gen, die zivi­le Tou­ren­ge­her im heu­ri­gen Win­ter auf dem Gelän­de des Trup­pen­übungs­plat­zes aus­ge­löst haben, stand die Sicher­heit an ers­ter Stel­le. Gefah­ren­be­wusst­sein, Gebirgs­kom­pe­tenz und kör­per­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit erlau­ben es den­noch, dass wir Sol­da­ten unse­re Auf­trä­ge im Win­ter im Hoch­ge­bir­ge erfül­len kön­nen“, erklärt der Bewerbs­lei­ter und Kom­man­dant des Trup­pen­übungs­plat­zes, Oberst Klaus Zwei­ker.

13.03.2026 17:00
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