Sporthilfe-Gala

Flechl ist „Special Olympics Sportler des Jahres“

Der 38-jährige Alexander Flechl ist „Special Olympics Sportler des Jahres“. Dem Golfer gratulieren Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer.

Special Olympics Sportler des Jahres„Special Olympics“-Vizepräsident Philipp Bodzenta, Alexander Flechl, die ebenso ausgezeichnete Sarah-Maria Baumegger und Laudatorin Mirna Jukic (von links)

© GEPA/Sporthilfe

Anzeige

Die heimischen Sportjournalisten wählten den Kärntner Alexander Flechl zum „Special Olympics Sportler des Jahres“. Er durfte seine Auszeichnung, die begehrte Trophäe namens „Niki“ (benannt nach Niki Lauda), gestern im Rahmen der Sporthilfe-Gala im Konzerthaus in Wien entgegennehmen. Er schrieb damit Geschichte: Erstmals durfte sich ein Golfer über diese Ehrung freuen.

Österreichischer Meister 2021

Der 38-jährige Flechl ist seit vielen Jahren ein erfolgreicher Sportler von „Special Olympics Österreich“. Seine große Leidenschaft gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten dem Golfsport. Er zählt zu den stärksten Golfspielern mit intellektueller Beeinträchtigung. Bei den österreichischen Meisterschaften im Golfclub Graz-Thalersee holte er sich heuer im Juni den Titel im 9-Loch-Einzelbewerb. Der bisherige Höhepunkt in seiner Karriere war die Goldmedaille bei den „Special Olympics World Summer Games 2015“ in Los Angeles, wo er gemeinsam mit seinem Vater Albert den Sieg im Unified-Bewerb feiern durfte.

„Ein Vorbild für alle“

Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser gratuliert gemeinsam mit Landessportdirektor Arno Arthofer: „Alexander Flechl zeigt uns allen, was möglich ist. Mit seinem Sportgeist, seinem Leistungswillen und vor allem mit seiner Freude am Sport und an den Wettkämpfen ist er Vorbild für alle und gibt Mut und Zuversicht. Sport zeigt wieder einmal, dass es keine Grenzen gibt.“

15.10.2021 19:20
Anzeige
Special Olympics Sportler des Jahres„Special Olympics“-Vizepräsident Philipp Bodzenta, Alexander Flechl, die ebenso ausgezeichnete Sarah-Maria Baumegger und Laudatorin Mirna Jukic (von links)

© GEPA/Sporthilfe