Blackout-Test

Alt­ho­fen sichert Abwas­ser­ent­sor­gung im Ernst­fall

Bei einer groß angelegten Übung testeten Feuerwehr, Bauhof und Abwasserverband den Notbetrieb von sieben Hebeanlagen – mit dem Ergebnis, dass die Entsorgung auch im Blackout-Fall gesichert ist.

Alt­ho­fen sichert Abwas­ser­ent­sor­gung im Ernst­fall Bei der Notfallübung in Althofen wurde getestet, wie die Abwasserentsorgung auch bei einem Blackout mithilfe von Notstromaggregaten sichergestellt werden kann.

© Foto: Stadtgemeinde Althofen

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Mit einer groß ange­leg­ten Not­fall­übung über­prüf­te die Stadt Alt­ho­fen ihre Kri­sen­fes­tig­keit bei einem flä­chen­de­cken­den Strom­aus­fall – mit posi­ti­vem Ergeb­nis.

Sie­ben Schlüs­sel­an­la­gen im Fokus

ALTHOFEN. Ein Black­out zählt zu den Sze­na­ri­en, auf die sich Gemein­den zuneh­mend vor­be­rei­ten müs­sen. In Alt­ho­fen wur­de nun der Ernst­fall geprobt: Wie funk­tio­niert die Abwas­ser­ent­sor­gung, wenn plötz­lich der Strom aus­fällt? Im Zen­trum der Übung stan­den sie­ben zen­tra­le Hebe­an­la­gen, die eine ent­schei­den­de Rol­le im städ­ti­schen Kanal­sys­tem spie­len. Sie sor­gen dafür, dass Abwas­ser auch aus tie­fer gele­ge­nen Berei­chen zuver­läs­sig wei­ter­trans­por­tiert wird – ein Aus­fall hät­te rasch gra­vie­ren­de Fol­gen für Haus­hal­te und Infra­struk­tur.

Rea­lis­ti­sches Sze­na­rio unter Beob­ach­tung

Das Sze­na­rio simu­lier­te einen kom­plet­ten Strom­aus­fall im Stadt­ge­biet. Ziel war es, die Anla­gen mit­tels Not­strom­ag­gre­ga­ten wei­ter zu betrei­ben und so einen Rück­stau in die Kana­li­sa­ti­on zu ver­hin­dern. Vor Ort mach­ten sich Bür­ger­meis­ter Wal­ter Zem­ros­ser, Zivil­schutz-Stadt­rat Wolf­gang Leit­ner sowie Stadt­amts­lei­ter Hubert Madri­an ein Bild vom Ablauf. Ihr Ein­druck: Die Abläu­fe grif­fen inein­an­der, die Sys­te­me funk­tio­nier­ten wie geplant.

Zusam­men­ar­beit als Schlüs­sel zum Erfolg

Eine zen­tra­le Rol­le spiel­te die enge Abstim­mung zwi­schen meh­re­ren Ein­satz­or­ga­ni­sa­tio­nen. Der Abwas­ser­ver­band Alt­ho­fen-Frie­sach über­nahm die tech­ni­sche Koor­di­na­ti­on, wäh­rend die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Alt­ho­fen für die Not­strom­ein­spei­sung ver­ant­wort­lich zeich­ne­te. Unter der Lei­tung von Kom­man­dant Johann Dels­nig und sei­nem Stell­ver­tre­ter Mar­kus Zuschnig wur­de an allen sie­ben Stand­or­ten geprobt, wie die Aggre­ga­te rasch und gezielt in Betrieb genom­men wer­den kön­nen.

Auch die Logis­tik wur­de rea­li­täts­nah getes­tet: Der Bau­hof akti­vier­te eigens die soge­nann­te „Black­out-Tank­stel­le“, um die Ver­sor­gung der Gerä­te und Fahr­zeu­ge mit Treib­stoff sicher­zu­stel­len – ein ent­schei­den­der Fak­tor für län­ge­re Ein­sät­ze.

Posi­ti­ve Bilanz und kla­re Bot­schaft

Das Fazit der Übung fällt durch­wegs posi­tiv aus. Die Mel­de­ket­ten funk­tio­nier­ten, die Tech­nik hielt stand und die Zusam­men­ar­beit der Betei­lig­ten erwies sich als effi­zi­ent. Damit setzt Alt­ho­fen ein kla­res Zei­chen in Sachen Kri­sen­vor­sor­ge. Die Stadt zeigt, dass sie auch in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen hand­lungs­fä­hig bleibt – und die Abwas­ser­ent­sor­gung selbst bei einem Black­out gesi­chert ist.

07.04.2026 10:45
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Alt­ho­fen sichert Abwas­ser­ent­sor­gung im Ernst­fall Bei der Notfallübung in Althofen wurde getestet, wie die Abwasserentsorgung auch bei einem Blackout mithilfe von Notstromaggregaten sichergestellt werden kann.

© Foto: Stadtgemeinde Althofen