Pollen Tipps
Jetzt beginnt die Gräserpollen-Zeit
Mit Anfang Mai wird die Pollensaison für viele Allergikerinnen und Allergiker deutlich stärker. Die Baumpollen werden weniger, dafür übernehmen nun die Gräserpollen.
Saison wechselt
Mit dem Wechsel von April auf Mai verändert sich die Pollensaison deutlich. Die Baumpollen-Saison klingt langsam aus. Dafür rücken nun die Gräser in den Mittelpunkt.
Schwierige Wochen
Für viele Allergikerinnen und Allergiker beginnt damit die intensivste Zeit des Jahres. Von Mai bis Juli bestimmen vor allem Gräser den Pollenflug. Dazu zählen Wiesen-Lieschgras, Roggen, Knäuelgras, Deutsches Weidelgras und Wiesen-Rispengras.
Kleine Pollen
Pollen sind nicht einfach nur gelber Staub. Sie transportieren das Erbgut der Pflanzen zur nächsten Blüte. Besonders Windpollen machen vielen Menschen Probleme, weil sie klein, trocken und leicht sind. Dadurch können sie weit fliegen und schnell in die Atemwege gelangen.
Körper reagiert
Bei einer Pollenallergie reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe in den Pollen. Der Körper hält sie für gefährlich und startet eine Abwehrreaktion. Dadurch kommt es zu typischen Beschwerden wie Niesen, rinnender Nase oder gereizten Augen.
Tipps im Alltag
Betroffene können regionale Pollenwarnungen nutzen und bei trockenem, windigem Wetter besonders vorsichtig sein. Am Abend helfen Duschen und Haarewaschen, damit weniger Pollen mit ins Bett kommen. Auch Pollenschutzgitter an Fenstern und regelmäßiges Saugen können die Belastung in Innenräumen verringern.
Beobachtungen teilen
Der Naturschutzbund bittet außerdem darum, Fotos von pollentragenden Gräsern auf naturbeobachtung.at oder über die gleichnamige App zu teilen. So sollen mehr Daten zur Verbreitung allergieverursachender Gräser gesammelt werden.
